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Kufstein trifft als Außenseiter auf den Meister aus Linz

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Bittet zu Tisch: Anita Nyitrai.
© Plohe

Von Sabine Hochschwarzer-Dampf

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Kufstein – „Außenseiter“, sagt Hermann Moser und setzt sogar noch nach: „Krasser Außenseiter sind wir heute.“ Der Leiter der Sektion Tischtennis bei der SU Sparkasse Kufstein will vor dem heutigen ersten Bundesliga-Halbfinale „seiner“ Damen nichts beschönigen. Gegen Linz AG Froschberg (Kufstein, VS Zell, 18.30 Uhr) schrumpfen die Unterländerinnen zum David trotz bislang starker Saison, in der sie unter anderem mit einem Sieg gegen Tabellenführer Villach geglänzt hatten. „Es wäre einfach vermessen zu sagen, dass wir gewinnen“, lässt sich Moser nicht den Hauch einer Chance entlocken, „da müsste schon jemand ganz kurzfristig krankheitsbedingt ausfallen“. Das hoffe man alleine schon nicht wegen der Zuschauer – trotz begrenzter Zahl in der VS Zell, denen Moser jedenfalls verspricht: „Wir werden kämpfen bis zum Umfallen.“

Maria Paulina Vega.
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So misst sich die SU Kufstein heute mit dem Rekord-Meister, dem Champions-League-Halbfinalisten mit Europas Nummer eins Sofia Polcanova und ähnlichen Stars. „Linz hat einen riesigen Kader und unendlich viele Aufstellungsmöglichkeiten“, beschreibt Moser. Das Tiroler Trio ist hingegen längst fixiert: heute wie zuletzt auch mit Anita Nyitrai, Maria Paulina Vega und Valentina Rios Salazar – ebenso wie aus aktueller Sicht auch dann beim Rückspiel am Sonntag (Lissfeld, 17 Uhr, live auf ORF Sport+). Im anderen Halbfinale rittern Bodensdorf und Villach um den Finaleinzug.

Selbst wenn dieser für die Kufsteinerinnen unerreichbar scheint, eine Belohnung gibt es dennoch: Dank starker Saison dürfen sie nächstes Wochenende (15./16. April) in der European Trophy, der dritthöchsten Spielklasse Europas, in Bratislava auch international auftischen.


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