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0:3-Heimniederlage! WSG nur noch einen Punkt vor Schlusslicht Hartberg

Statt des erhofften Befreiungsschlags setzte es für die WSG Tirol am Samstagabend im Tivoli eine 0:3-Niederlage gegen Altach. Im Tabellenkeller der Quali-Gruppe rückte wieder alles ungemütlich eng zusammen. Die Wattener liegen nur noch einen Punkt vor den Vorarlbergern und dem neuen Schlusslicht Hartberg.

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Valentino Müller und die WSG Tirol waren an diesem Abend schön bedient.
© GEPA pictures/ David Geieregger

Innsbruck – Die WSG Tirol ist wieder mittendrin statt nur dabei im Abstiegskampf der Bundesliga. Die Elf von Trainer Thomas Silberberger kassierte am Samstag zuhause eine 0:3-Niederlage gegen Altach und liegt in der Tabelle nur noch einen Zähler vor dem neuen Schlusslicht Hartberg. Die Vorarlberger liegen punktgleich mit den Steirern auf dem vorletzten Tabellenplatz.

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Bakary Nimaga (17.), Emanuel Schreiner (37.) und Noah Bischof (79.) trafen für die Gäste.

Kommende Woche ist die WSG auswärts bei Ried im Einsatz, das am Samstag gegen Hartberg 0:0 spielte. Im dritten Quali-Gruppen-Match am Samstag trennten sich die Admira und der LASK 1:1-Unentschieden.

⚽ Bundesliga, Quali-Gruppe - 26. Spieltag

  • FC Admira - LASK 1:1 (0:1). Tore: 0:1 ( 6.) Michorl, 1:1 (47.) Lukacevic
  • WSG Tirol - SCR Altach 0:3 (0:2). Tore: 0:1 (17.) Nimaga, 0:2 (37.) Schreiner, 0:3 (79.) Bischof
  • SV Ried - TSV Hartberg 0:0. Rote Karte: Nutz (87./Foul nach Ansicht der Videobilder/SVR)

Zum Spielverlauf: "Das ist für uns ein absolut richtungsweisendes Spiel. Mit einer Niederlage sind wir im Abstiegskampf voll dabei. Und mit einem Unentschieden bleibt alles beim Alten", meinte WSG-Coach Thomas Silberberger im Vorfeld der Partie. Geworden ist es ersteres und die WSG befindet sich nun tatsächlich mehr denn je im Kampf um den Klassenerhalt.

Dabei starteten die Hausherren besser in die Partie und hatten mit einem Weitschuss von Tim Prica nach fünf Minuten die erste Torchance. Für Altach dauerte es etwa eine Viertelstunde, bis man in Form von Bischof erstmals im Strafraum auftauchte. Der daraus resultierende Eckball führte sogleich zum 1:0 für die Gäste (17.). Nach Nimagas Kopfball klärte Zan Rogelj seinen Rettungsversuch erst hinter der Torlinie.

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Wir sind richtig gut ins Spiel gekommen aber nach der ersten Aktion von Altach ist das Spiel gekippt. Wir haben vor den Standardsituationen gewarnt. Das 1:0 war katastrophal verteidigt, des 2:0 kann passieren. Dann bist du auf der Verliererstraße. Die Qualigruppe ist heuer eine brutale Challenge.
Thomas Silberberger, WSG-Trainer

Altach führte entgegen dem Spielverlauf und verunsicherte damit die Wattener. Die Gäste standen ihrerseits kompakter als zu Beginn und ließen die WSG bis zur Halbzeit keine weitere Torchancen mehr vorfinden. Altach zeigte sich zunehmend ballsicherer. Minute 37, zweiter Corner für Altach, zweiter Treffer. Nach zu kurzer Kopfabwehr von Dominik Stumberger gelangte der Ball zu Schreiner und dessen Schuss wurde von Stumberger unhaltbar für Tormann Ferdinand Oswald abgefälscht. Altach zeigte sich unglaublich effizient und ging mit 2:0 in die Halbzeit.

Stange war WSG-Anschlusstreffer im Weg

Nach der Pause prüfte gleich einmal der eingewechselte Wattener Toptorschütze Giacomo Vrioni Altachs Tormann Tino Casali (50.). Trainer Silberberger hatte seinen Mannen in der Halbzeit offensichtlich gehörig die Leviten gelesen. Doch Altach war aus einer weiterer Standardsituation nahe an der Vorentscheidung. Gianluca Gaudinos Freistoß landete jedoch an der Latte (59.). Keine 60 Sekunden später traf Prica nach einem Weitschuss die Stange. Plötzlich war etwas Feuer in der Partie.

Bischof stand bei seinem Treffer zur vermeintlichen Entscheidung zunächst im Abseits. Das 3:0 sollte dem 19-Jährigen jedoch noch gelingen. Nach schöner Vorarbeit von Christoph Monschein setzte sich der Stürmer gegen die viel zu zaghaft agierenden Rogelj und Behounek durch und verwandelte zum Endstand. Drei Minuten später verpasste er haarscharf sogar das 4:0. (TT.com, APA)

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