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Der Kanzler im Kriegsgebiet: Solidaritätsversprechen und Durchhaltewille

Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) besucht als einer der ersten EU-Regierungschefs seit dem russischen Angriff die Ukraine. Kritik, die Reise sei mit der Neutralität nicht vereinbar, weist der Kanzler zurück. Österreich habe sich seit Beginn des Krieges klar positioniert: „Wir haben eine Meinung. Wir schauen nicht weg. Wir schauen hin.“

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Bundeskanzler Karl Nehammer ist am Samstag für einen „Solidaritätsbesuch“ in die Ukraine gereist.
© Dragan Tatic

Von Wolfgang Sablatnig

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Kiew – In Butscha sind die Spuren des Krieges allgegenwärtig. In viele Häuser haben Granaten eingeschlagen. Rauchspuren aus den Fenstern zeigen, welche Wohnungen ausgebrannt sind. Die Gerippe der verkohlten Panzer konnte noch niemand wegräumen. Die Autowerkstatt nebenan ist ein Trümmerfeld.

Butscha, rund 25 Kilometer nordwestlich von Kiew, wurde aber vor allem wegen der vielen ermordeten Zivilisten zum traurigen Symbol für den russischen Krieg in der Ukraine. Neben der Kirche legen Arbeiter ein Massengrab frei. Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) ist tief betroffen. „Die österreichische Hilfe wird nicht aufhören“, verspricht er dem Kommandeur des Militärbezirks der Region um Kiew, Olexey Pawljuk.

In Butscha sind die Spuren des Krieges allgegenwärtig: Bundeskanzler Karl Nehammer in der Kleinstadt bei Kiew.
© Dragan Tatic

Geisterstadt Kiew


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