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Greenpeace-Expertin warnt vor LNG: „Milliarden für das falsche System“

Flüssiggas-Investitionen werden sich rächen, sagt die Tirolerin Jasmin Duregger, Energieexpertin bei Greenpeace.

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Flüssiggas (LNG) soll in Europa teilweise russisches Erdgas ersetzen.
© INA FASSBENDER

Europa will russisches Gas auch durch Flüssiggas aus den USA und den Golfstaaten ersetzen – wie ist das mit Blick auf Klima- und Umweltschutz zu beurteilen?

Jasmin Duregger: Prinzipiell gilt: Flüssiggas bleibt Gas. Die Klimabilanz von LNG ist definitiv nicht besser als bei normalem Gas. 20 Prozent der Treibhausgase, die wir in Österreich produzieren, gehen auf Gas zurück. Flüssiggas kann eine kurzfristige Übergangslösung sein, um die Abhängigkeit von Russland zu reduzieren. Aber mittelfristig muss der Energieverbrauch gesenkt und fossile gegen erneuerbare Energie getauscht werden.


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