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„Zustände wie früher": Arbeitskreis soll Après-Ski in Ischgl zähmen

Beim Après-Ski wurde mehr Niveau versprochen ‒ inzwischen herrschen Zustände wie früher, kritisieren Ischgler Gemeinderäte. Nun wurde vom Gemeinderat eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um nach Lösungen zu suchen.

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Ein Bild aus Zeiten vor Corona. Ischgl ist für sein Après-Ski und seine Partys bekannt. Seit der Pandemie mehrt sich die Kritik.
© Böhm

Von Matthias Reichle

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Ischgl – Partys, zügellose Feiern, Exzess und viel Alkohol – die Paznauner Tourismushochburg Ischgl geriet mit Beginn der Corona-Pandemie in die Kritik. Noch im vergangenen Herbst kündigten der Landeshauptmann und die Tourismusministerin an, dass es in diesem Winter „Après-Ski wie früher“ nicht mehr geben werde.

Auch Vertreter des Tourismusverbandes, der Gemeinde und der Lokalbetreiber hatten mehr Niveau versprochen – inzwischen habe man aber wieder darauf vergessen, seit Aufhebung der Sperrstunde herrschen ähnliche Zustände wie vor der Pandemie. Diese Kritik wurde kürzlich im Ischgler Gemeinderat selbst laut. Dort wird nun ein eigener Ausschuss an der Zukunft des Après-Ski feilen.


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