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65-Jähriger und 23-Jähriger bei Skiunfällen in Sölden schwer verletzt

Binnen einer Stunde verunglückten zwei Deutsche am Dienstag in Sölden schwer. Ein 65-Jähriger wurde von einer anderen Skifahrerin touchiert, ein 23-Jähriger kam von der Piste ab und stürzte in ein Waldstück.

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Sölden – Zwei Skifahrer aus Deutschland haben sich am Dienstag in Sölden schwer verletzt, berichtet die Polizei. Ein 65-Jähriger kollidierte zu Mittag mit einer anderen Wintersportlerin, kurz darauf stürzte ein 23-Jähriger in unwegsames Gelände ab.

Zu dem ersten Unfall kam es gegen 12.45 Uhr: Der 65-Jährige war vom Seiter Jöchl talwärts unterwegs, als er von einer anderen Skifahrerin am Rücken touchiert wurde. Beide stürzten. Der Mann zog sich dabei eine schwere Knieverletzung zu und musste in die Medalp Sportklinik in Sölden gebracht werden. Die andere Wintersportlerin suchte das Weite, ohne sich um den Verletzten zu kümmern.

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23-Jähriger fiel in dichtes Waldstück

Gegen 13.30 Uhr rückten erneut Rettungskräfte aus. Ein 23-Jähriger fuhr vom Giggijoch ab. Bei einem Ausweichmanöver 200 Meter oberhalb der Gampealm verlor er die Kontrolle, prallte gegen eine Bretterwand am Pistenrand, stürzte über diese sowie eine Stützmauer und fiel in unwegsames und eisiges Gelände.

Laut Polizei mussten zwei Mann der Pistenrettung mit einer Motorsäge anrücken, um den Verletzten aus dem dichten Wald zu befreien und ihn schließlich mittels Tau zu bergen. Der 23-Jährige wurde mit schweren Schulter- und Beinverletzungen ins Krankenhaus Zams geflogen. (TT.com)

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