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Neue Spuren und Raststätten: Brennerautobahn AG legt Investitionsplan über 7,2 Mrd. Euro vor

Kernelement ist der Bau einer dritten Autobahnspur auf der Strecke Bozen-Verona. Geplant ist außerdem der Umbau der Überführungen, die Schalldämmung der Autobahn sowie neue Autobahnraststätten und Lkw-Parkplätze.

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Die Brennerautobahn. (Symbolbild)
© Thomas Boehm / TT

Bozen/Innsbruck – Die Brennerautobahn AG will in den nächsten Jahren 7,2 Mrd. Euro in die Brennerautobahn (A22) investieren. Damit soll die A22 von analog auf digital und an modernsten ökologischen Standards angepasst werden. Das geht aus dem Finanzierungsvorschlag hervor, der grünes Licht vom Verwaltungsrat der Brennerautobahn AG unter dem Vorsitz von Präsident Hartmann Reichhalter erhalten hatte. Er wurde Mittwochabend auch von der Hauptversammlung der Aktionäre gebilligt.

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Die Beteiligungen an der Brennerautobahn AG werden zu 84,7 Prozent von den Behörden der von der A22 durchquerten Regionen gehalten. Kernelement des Finanzprojekts, das der Regierung in Rom unterbreitet werden soll, ist der Bau einer dritten Autobahnspur auf der Strecke Bozen-Verona. Geplant ist außerdem der Umbau der Überführungen und die Schalldämmung der Autobahn. Vorgesehen sind im Plan neue Autobahnraststätten, Lkw-Parkplätze, sowie spezifische Maßnahmen zur nachhaltigen Mobilität, sagte Carlo Costa, technischer Generaldirektor der Brennerautobahn. Die A22-Konzession wird demnächst öffentlich ausgeschrieben – die Brennerautobahngesellschaft hat aber ein Vorrangrecht.

„Neben diesen Investitionen für die technologische Modernisierung des Abschnitts ist auch mehr als eine Milliarde für die Instandhaltung der bestehenden Strukturen und die Stabilisierung der Hänge vorgesehen", erklärte Costa. Darüber hinaus verpflichtet sich die Brennerautobahn, während der gesamten Laufzeit der 50-jährigen Konzession eine jährliche Quote für intermodale Initiativen zu zahlen.

„Wir sind zuversichtlich, dass unser Vorschlag gleichzeitig den Interessen der Regionen, des Landes und der Umwelt dient. Es handelt sich um einen großen Investitionsplan, und es ist wichtig, dass die Regionen die Hauptakteure ihrer wichtigsten Infrastrukturen bleiben, damit sie stets über ihre eigene Zukunft entscheiden können", sagte der Präsident der Region Trentino-Südtirol, der Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti. „Das Projekt wurde entwickelt, um alle Gebiete, die von der Autobahn durchquert werden, in einer Korridorperspektive und mit großer Aufmerksamkeit für nachhaltige Entwicklung und Digitalisierung zu schützen. Wir hoffen nun, dass die Regierung in Rom das Projekt positiv bewertet", fügte der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) hinzu. (APA)


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