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ÖAMTC mahnt Drohnenpiloten in Natur zu Rücksicht, Info-App empfohlen

Oft handelt es sich bei schönen Naturlandschaften um Schutzgebiete, bei denen große Rücksicht auf Flora und Fauna geboten ist. Eine Info-App des ÖAMTC zeigt, was wo erlaubt ist.

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Aus luftfahrtrechtlicher Sicht gibt es kaum Einschränkungen, was das Fliegen über Schutzgebieten betrifft – sehr wohl aber in den Gesetzgebungen der einzelnen Bundesländer. (Symbolfoto)
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Wien – Unberührte Landschaften bieten die Chance für einzigartige Aufnahmen. "Doch Vorsicht, oft handelt es sich dabei um Schutzgebiete, über denen man – wenn überhaupt – sehr behutsam fliegen sollte", mahnte Benjamin Hetzendorfer, Drohnenexperte des ÖAMTC, am Dienstag zur Rücksicht. Die Fluggeräte könnten Wildtiere und Vögel bei der Brut oder Aufzucht ihrer Jungen stören, da sie als Bedrohung angesehen werden.

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Aus luftfahrtrechtlicher Sicht gibt es kaum Einschränkungen, was das Fliegen über Schutzgebieten betrifft – sehr wohl aber in den Gesetzgebungen der einzelnen Bundesländer. "Für Drohnenpiloten und -innen gilt, dass jeder Eingriff in das Pflanzenkleid oder Tierleben verboten ist und geahndet werden kann", so Hetzendorfer.

Natürlich sei es möglich, legal über einem Schutzgebiet zu fliegen. "Ein wesentliches Tool dafür ist die Drohnen-Info-App des ÖAMTC", meinte der Fachmann. Sie zeigt seit neuestem auch, ob das Areal Schutzgebiet ist und welche besonderen Einschränkungen dort gelten. Des Weiteren findet man darin auch Kontaktmöglichkeiten für etwaige Genehmigungen. Rücksichtsvolles Fliegen gegenüber Mensch und Tier sollte aber auch außerhalb von Schutzgebieten selbstverständlich sein. (APA)

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