Biennale

Österreich-Pavillon: Eintauchen in die 70er, sprechen über das Heute

Erste Einblicke in den Österreichischen Pavillon, der heuer von Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl bespielt wird. Das Duo nutzt den Raum für getrennte Präsentationen und eine gemeinsame Arbeit.
© APA/Harter

Venedig – Vor der offiziellen Eröffnung am kommenden Samstag lädt die Venedig-Biennale ab heute zur Preview. Pandemiebedingt startet die Kunstbiennale ein Jahr später als erwartet. Inzwischen ist aber auch der Österreichische Pavillon bereit für sein Publikum: Er wurde in diesem Jahr von Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl bespielt. Die beiden sind gemeinsam mit Kuratorin Karola Kraus vor zwei Jahren aus dem erstmals ausgeschriebenen Wettbewerb hervorgegangen: das Duo mit ihrer Bespielung „Invitation of the Soft Machine and Her Angry Body Parts“, so der Titel der diesjährigen Ausstellung.

Knebl und Scheirl widmen sich in ihrem Beitrag ganz den 1970er-Jahren und deren Auswirkungen auf das Jetzt. „Mit Utopien, Dystopien, Bürgerrechtsbewegungen oder auch der Erdölkrise, die jetzt wieder aktuell ist“, wie Knebl im Vorfeld im APA-Interview erläuterte. Die gespiegelte Architektur des Pavillons nutzen die beiden für zwei getrennte Präsentationen, während man im hinteren Teil des Pavillons eine gemeinsame Arbeit zeigt.

Parallel zur Ausstellung in Venedig eröffnet in zwei Wochen auch die Wiener Dependance des Venediger Pavillons.

Die Kunst-Biennale steht heuer unter dem Motto „Milk of Dreams“. Geleitet wird sie von der italienischen Kuratorin Cecilia Alemani. (TT)