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Ex-Brabham-Pilot Stuck im Interview: „Ferrari gönnt man das einfach“

Am Freitag (17 Uhr, Servus TV) steigt in Imola bereits das Formel-1-Qualifying, da am Samstag das erste Sprintrennen (16.30) der Saison stattfindet. Zuvor nahm sich Ex-Brabham-Pilot Hans-Joachim Stuck Zeit für die TT.

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Carlos Sainz jr. bleibt Ferrari zwei weitere Jahre erhalten – am Freitag startet das Imola-Spektakel.
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Hans-Joachim Stuck: Wir sind gerade in Südfrankreich, oberhalb von Saint-Tropez in den Bergen, und genießen angenehme 23 Grad. Das darf man ja eigentlich gar nicht laut sagen. (lacht)

Das klingt nach Genuss. Ist für Sie die neue Formel 1 auch ein Genuss?

Stuck: Zunächst einmal bin ich sehr glücklich, dass wir aktuell drei Teams haben, die vorne dabei sind. Ferrari und Red Bull etwas mehr, Mercedes noch etwas weniger. Für Ferrari freut es mich ganz besonders. Die warten seit Kimi Räikkönens WM-Titel 2007 auf einen Erfolg. Und auch wenn ich Red-Bull-Fan bin, Ferrari gönnt man das einfach. Die Scuderia ist das Aushängeschild der Königsklasse. Es ist Zeit, dass die wieder da sind.

Hans-Joachim Stuck.

Mercedes hat sich etwas rehabilitiert. Können die ein Wörtchen mitreden?

Stuck: Da hat man sich am Anfang etwas gewundert, weil das in all den Jahren nicht so war. Aber du kannst dir sicher sein, die arbeiten jede freie Minute an dem Boliden und werden sehr wohl noch kommen. Da stapelt Toto (Wolff, Motorsportchef, Anm.) etwas tief. Die wissen schon, was sie tun. Auf der anderen Seite tut das dem Sport auch gut, wenn es Abwechslung gibt.

Sie haben es angesprochen: Ferrari war so lange weg, oft eine Lachnummer, weil so viel schiefgegangen ist. Trauen Sie dem Braten trotzdem schon?


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