Entgeltliche Einschaltung

Tirols Industrie-Präsident Swarovski für Ende der kalten Progression

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Gefordert wird, die Steuerstufen an die Inflation anzupassen.
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Innsbruck – Wie schon unter anderem SPÖ, NEOS, FPÖ, Arbeiterkammer und Gewerkschaft spricht sich auch die Tiroler Industriellenvereinigung für die Abschaffung der kalten Progression aus, also für die Anpassung der Einkommenssteuersätze an die Inflation. „Die Abschaffung dieser Benachteiligung von Arbeitnehmern, die durch Lohnerhöhungen sehr schnell in eine höhere Einkommensstufe kommen, ist ein viel zu lange nur angekündigtes Versprechen“, kritisierte Tirols IV-Präsident Christoph Swarovski. Schon die türkis-blaue Ex-Regierung unter Kurz/Strache hatte zwar das Aus der kalten Progression angekündigt, die Pläne aber bald darauf (noch vor „Ibiza“) wieder eingemottet.

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Die aktuelle türkis-grüne Regierung hat sich ebenfalls ein Ende der kalten Progression auf die Fahne geschrieben, blieb bisher aber Konkretes schuldig. Vor Kurzem hat Finanzminister Magnus Brunner signalisiert, über ein Ende dieser versteckten Besteuerung zu diskutieren. „Die Abschaffung der kalten Progression wäre ganz einfach umsetzbar“, sagt Swarovski. „Es braucht nur den ehrlichen Willen, die Arbeitnehmer wirksam und auf Dauer zu entlasten.“ (TT)

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