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Von Polizeibus im Lungau überrollt: Ermittlungen werden fortgesetzt

Nach dem Tod eines 15-Jährigen, der bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei im November 2021 in St. Andrä im Lungau von einem Polizeibus überrollt und getötet worden war, werden die Ermittlungen nun doch weitergeführt. Dem Lenker wird vorgeworfen, "sorgfaltswidrig" gehandelt zu haben.

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(Symbolfoto)
© APA/BARBARA GINDL

St. Andrä im Lungau – Die Ermittlungen nach dem Tod eines 15-jährigen Mopedfahrers, der bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei im November 2021 in St. Andrä im Lungau von einem Bus der Exekutive überrollt worden war, werden nach einem Antrag der Opferfamilie laut Medienberichten nun doch weitergeführt. Die Staatsanwaltschaft hatte die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen den Lenker des Fahrzeuges Ende Februar eingestellt. Ihm wird eine Sorgfaltspflichtverletzung vorgeworfen.

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Wie die Kronen Zeitung berichtete, stellte das Landesgericht in einem fünfseitigen Beschluss fest, dass der beschuldigte Beamte einen Sturz hätte einrechnen müssen und demnach den Abstand entsprechend einhalten müssen. Er habe damit "sorgfaltswidrig gehandelt", wie es hieß.

Der 15-Jährige war ohne Licht vor der Polizei geflüchtet und hatte alle Anhaltezeichen ignoriert. Auf einem Feldweg kam er zu Sturz und wurde vom nachfolgenden Polizeibus überrollt. (APA)

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