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Lebensmittel-Kennzeichnung: „Besser als nichts, aber zu wenig“

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Innsbruck – Verpflichtend statt freiwillig: Wie berichtet, wurde kürzlich eine Zwischenbilanz der Kampagne „Ich sag, wo’s herkommt“ präsentiert; 228 Gastrobetriebe kennzeichnen demnach, woher sie ihre Lebensmittel beziehen. Die freiwillige Lösung ist ein Kompromiss zwischen Landwirtschafts- und Wirtschaftskammer, die seit Jahren um eine Handhabe ringen. Nun meldeten sich auch die Grünen zu Wort.

Für Landwirtschaftssprecher Georg Kaltschmid ist die Initiative „besser als nichts, aber zu wenig, um der Regionalität einen kräftigen Schub zu verleihen“. Dabei sei eine Verpflichtung „einfach rechtlich umzusetzen“, hätte Vorteile für Tourismus und Landwirtschaft und würde „den Transit reduzieren“, sagt er. Und: Sie könnte auch „längst Realität sein, wenn der Druck vom Bauernbund erhöht werden würde“, schildert Nationalrätin Barbara Neßler. Dieser würde aber „entgegen dem medialen Auftreten oft sehr zögerlich agieren“. Zudem erinnerten die Grünen daran, dass auch Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) einst „volle Unterstützung für die Umsetzung einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung zusicherte“. (ah)

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