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Gerichtssplitter: Oberländer zwang Freundin zum Sex

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Geht es um die Durchsetzung des eigenen Willens, kennt ein Oberländer kaum Zurückhaltung. Wegen Raubes wurde er schon verurteilt, letzten Mai auch wegen geschlechtlicher Nötigung. Genau fünf Stunden nach dem Urteil ging er gegenüber einer Bekannten wieder gleich vor.

Einen Monat später hatte der 28-Jährige jedoch unterschätzt, was es für ihn bedeuten könnte, den Willen seiner Lebensgefährtin zu brechen. Diese hatte abends abgelehnt, sexuell mit dem Oberländer zu verkehren. Dieser hatte den Akt dennoch durchgesetzt. Auch wenn die Gewalt gelinde war – eine Vergewaltigung. Vier Jahre Haft nahm der 28-Jährige gestern sofort an.

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Beim Jahreswechsel zum Jahr 2020 hin war es im Kundler Sandoz-Werk zu Sabotage gekommen. In drei Nachtschichten wurden Antibiotikapräparate mit Plastikpartikeln verunreinigt – 636.909 Fläschchen mussten zurückgerufen werden.

Nach internen Untersuchungen konnte dies nur durch eine 23-jährige Mitarbeiterin geschehen sein. Dies bestätigte gestern auch das Oberlandesgericht rechtskräftig. Die Strafe wurde jedoch auf sechs Monate bedingte Haft und 2880 Euro Geldstrafe reduziert. (fell)


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