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Nach Bankraub in Innsbruck: 43-Jähriger zu zwei Jahren Haft verurteilt

Der Täter war kurz nach dem Überfall Ende Februar festgenommen worden und hatte ein Geständnis abgelegt. Nun wurde er zu zwei Jahren Haft verurteilt, die Verteidigung erbat Bedenkzeit.

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Der Angeklagte beim Gang in den Gerichtssaal.
© Reinhard Fellner

Innsbruck – Zu zwei Jahren Haft wegen eines Banküberfalls ist am Donnerstag ein 43-jähriger Österreicher mit vietnamesischen Wurzeln am Landesgericht verurteilt worden. Die Verteidigung erbat Bedenkzeit.

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Der Mann hatte Ende Februar eine Bank in der Technikerstraße in Innsbruck überfallen. Er war bereits kurz nach der Tat festgenommen worden und hatte ein Geständnis abgelegt. Schulden und Jobverlust waren das Motiv für den ersten Bankraub nach zweieinhalb Jahren in Tirol.

Richterin Sabine Krainer stufte beim Prozess am Donnerstag die Tat im untersten Bereich krimineller Energie ein. Beim Strafrahmen von ein bis zehn Jahren Haft müssten aber schon aus generalpräventiver Sicht allfällige Nachahmungstäter abgehalten werden, so die Urteilsbegründung. Auch wenn der Räuber keine Waffe dabei gehabt hatte, konnte sich die Bankangestellte durch einen Zettel mit Hinweis auf den Überfall bezüglich Leib und Leben bedroht gefühlt haben.

Die Angestellte hatte die Tasche des Räubers mit dem Inhalt der Kasse gefüllt. Dann hatte dieser zu Fuß die Flucht ergriffen. Minuten später durchstreiften bereits Polizeibeamte die Lohbachsiedlung. So kam es, dass die Beamten nur 15 Minuten nach dem Überfall am etwa einen Kilometer entfernten Vögelebichl den Verdächtigen festnehmen konnten. (fell, TT.com)

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