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BH-Hof in Kitzbühel: Das Warten auf Beschattung hat ein Ende

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Gestern wurden endlich die Schirme für den BH-Hof in Kitzbühel geliefert und aufgestellt.
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Von Harald Angerer

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Kitzbühel – So mancher Kitzbüheler hat schon nicht mehr daran geglaubt, doch gestern war es dann endlich so weit. Die Schirme für den BH-Hof in der Hinterstadt wurden angeliefert und aufgestellt. Schon seit über fünf Jahren wird über eine Beschattung des BH-Hofes in Kitzbühel diskutiert. Erste Ideen scheiterten am Denkmalschutz, dann scheiterten die Kitzbüheler an den Lieferketten.

Eigentlich hätten die Schirme im vergangenen Sommer zum 750-Jahr-Jubiläum bereits stehen sollen, doch es kam ganz anders. Der Grund für die fast ein Jahr verspätete Lieferung seien Lieferengpässe aufgrund von massiv verzögerten Materiallieferungen gewesen. „Wir hatten schon fast nicht mehr damit gerechnet“, sagt Bürgermeister Klaus Winkler schmunzelnd. Im vergangenen Herbst waren schon Gerüchte aufgetaucht, dass die Schirme gar nicht mehr kommen würden. „Es ist genau dieser Hersteller, bei dem wir bestellt haben, und es wurden genau die Schirme, die wir bestellt haben, geliefert“, versichert Winkler. Auch eine erfolgte Anzahlung sei mit eingerechnet worden.

Gestern wurden die insgesamt vier Schirme geliefert. Sie sollen für Schatten auf dem Platz sorgen, aber auch einen Regenschutz bieten. Damit kann der BH-Hof für Veranstaltungen genutzt werden. Ursprünglich wäre eine Überdachung geplant gewesen, die auch wieder entfernt werden kann. Die Schirme gelten als „Stadtmöblierung“ und wurden deshalb vom Denkmalamt genehmigt. Mit dieser Lösung spart sich die Stadt auch viel Geld, die Überdachung hätte 500.000 Euro gekostet, die Schirme nun 90.000 Euro inkl. Nebenkosten. „Das Denkmalamt hat uns auf diese Idee gebracht und für die Stadt ist es eine sehr gute Lösung“, ist Winkler überzeugt.


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