Entgeltliche Einschaltung

Kritik der Landecker Grünen an fehlenden Windkraftanlagen

  • Artikel
  • Diskussion (2)

Landeck – Die Landecker Grünen üben scharfe Kritik an den Wasserkraftplänen des Landes. „Dass die Klimaziele ohne neue Wasserkraftwerke bis 2030 nicht erreicht werden können, ist nur ein ÖVP-Problem“, erklärte Ahmet Demir. Er wirft dem Land Versäumnisse bei der Windenergie vor. Der Landeshauptmann möge seine „unbegründete Gegenposition“ gut überdenken. Demir reagiert auf Aussagen von Wirtschaftslandesrat Toni Mattle. Er hatte kürzlich erklärt, dass es für die Erreichung der Klimaziele neben der Photovoltaik auch den Ausbau von Wasserkraft braucht. Für die Windkraft gebe es in Tirol nur wenige brauchbare Standorte, gibt Mattle zu bedenken. Dazu sei der Wind zu böig. Demir nimmt in Sachen Windkraft auch die Grünen in die Pflicht. „Auch meine Parteifreunde sind gefordert, in diesem Kapitel endlich voranzukommen.“

Für Umweltlandesrätin LHStv. Ingrid Felipe (Grüne) ist die grüne Position klar und spiegelt sich auch im Maßnahmenprogramm der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie wider, die kürzlich gemeinsam mit der ÖVP präsentiert wurde. „Es braucht einen Energiemix aus allen erneuerbaren Energiequellen, um den prognostizierten Bedarf in den kommenden Jahren abdecken zu können“, erklärt sie. „Dazu gehören der ökologische Ausbau der Wasserkraft ebenso wie die Errichtung und Förderung von großflächigen Photovoltaikanlagen und dort, wo möglich, auch die Windkraft.“ (mr)

Entgeltliche Einschaltung

Kommentieren


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung