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Zuzügler sollen sich willkommen fühlen

Ein neues Programm will Osttirol-Neulingen bei der Eingewöhnung helfen. Erstes Treffen ist am 5. Mai.

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Daheim in Osttirol: Dieses Gefühl will die Veranstaltungsreihe „Kommen und bleiben“ den neu Zugezogenen vermitteln.
© Stadt Lienz/Tobias Tschurtschenthaler

Von Catharina Oblasser

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Lienz – Gekommen, um zu bleiben: Das wünscht sich die Initiative „Vordenken für Osttirol“ für alle jene, die neu zugezogen sind. Immer mehr Menschen aus anderen Bundesländern oder aus dem Ausland fühlen sich von guten Jobs und der hohen Lebensqualität im Bezirk angesprochen, meint Michael Hohenwarter, Geschäftsführer des Regionsmanagements Osttirol (RMO). Auf beruflicher Ebene gebe es schon Programme, um den Neulingen den Einstieg zu erleichtern. „Doch im privaten Bereich sind die ‚Zugezogenen‘ meist auf sich allein gestellt. Da setzt das neue Angebot an.“ Nicht nur die Neuankömmlinge selbst, sondern auch ihre Partner und die Familie sollen eingebunden werden.

In den nächsten Monaten sind unter dem Motto „Kommen und bleiben“ drei Treffen geplant. Am 5. Mai geht es für alle Interessierten auf zu einem Kräuterspaziergang durch die Wiesen in Lienz und Gaimberg. Treffpunkt ist um 18 Uhr bei der Talstation der Zettersfeldbahn. Am 9. Juni um 18 Uhr sind Neo-Osttirolerinnen und -Osttiroler auf die Terrasse des Kinocafés geladen, um Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen. Am 25. Juni steht eine Wanderung mit der Podcasterin „Gitsch in Kartitsch“ auf dem Programm, Start ist um 10 Uhr am Parkplatz in Kartitsch-St. Oswald. Mehr Informationen zu den Veranstaltungen sind unter www.osttirol-leben.at zu finden.

„Kommen und bleiben“ ist ein EU-gefördertes Leader-Projekt, an dem auch die Entwicklungsagentur Innos beteiligt ist. Es ist ein Versuch, die Menschen, die neu angekommen sind, auch zu halten. Sie sollen sich heimisch fühlen, sagt auch Wilfried Kollreider, Leiter der Arbeiterkammer Lienz, die an der Initiative beteiligt ist. „Nur wer sich privat wohl fühlt, wird auch seine berufliche Laufbahn langfristig in Osttirol planen.“

Es gibt kein Patentrezept, wie man erreicht, dass sich neu Zugezogene heimisch fühlen. „Wir probieren es einfach aus und hoffen auf viele Rückmeldungen“, meint Michael Hohenwarter.


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