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Leipzig bangt nach 1:3 gegen Gladbach um Champions League

RB Leipzig hat vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Europa League eine Niederlage kassiert und muss um die Qualifikation für die Champions League in der nächsten Saison bangen. Mit Eintracht Frankfurt verlor auch der zweite deutsche EL-Halbfinalist: Die Hessen unterlagen bei Bayer 04 Leverkusen mit 0:2.

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Leipzig rutsche aus den Top Vier.
© IMAGO/UWE KRAFT

Mönchengladbach, Leverkusen – Borussia Mönchengladbach hat RB Leipzig mit einem Prestigesieg im Rennen um die Startplätze für die Fußball-Champions-League ausgebremst. Das Team von Adi Hütter besiegte den Europa-League-Halbfinalisten in Unterzahl mit 3:1, wodurch Leipzig aus den Top-Vier rutschte. Die Sachsen liegen nun einen Punkt hinter Freiburg. Auf Platz drei rangiert Bayer Leverkusen nach einem 2:0 gegen eine rotierende Eintracht aus Frankfurt, womit auch der zweite deutsche EL-Halbfinalist verlor.

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Breel Embolo (17.) und Jonas Hofmann (45.+2, 77.) erzielten die siegbringenden Tore für die Gladbacher, die nach einer Roten Karte für Nico Elvedi (64.) wegen einer Notbremse in Unterzahl spielten. Der Treffer von Christopher Nkunku (36.) war zu wenig für die Leipziger. Mit Stefan Lainer (Gladbach) und Konrad Laimer (Leipzig/bis 80.) standen auch zwei Österreicher auf dem Feld.

Vor dem großen Jubel war die Anfangsphase in Gladbach von ohrenbetäubendem Trillerpfeifen-Lärm aus den Borussen-Fanblocks geprägt. Die aktive Fanszene hatte zuvor angekündigt, aus Protest gegen den im Besitz von Red Bull stehenden Leipziger Fußballverein 19 Minuten lang protestieren zu wollen. Über der Nordkurve hing zudem ein Banner mit der Aufschrift: "Traditionsverein seit 1900 Borussia Mönchengladbach". Mit Ablehnung des eigenen Teams soll die Aktion trotz der bisher enttäuschenden Saison nichts zu tun gehabt haben.

In Leverkusen schossen Paulinho (18.) und Patrik Schick (51.) die Tore für die Gastgeber, die damit zwei Runden vor Meisterschaftsende ihren dritten Tabellenplatz hielten und drei Punkte vor dem Verfolger Freiburg liegen. Frankfurt-Trainer Oliver Glasner hatte sein Team vor dem "Spiel der Spiele" im Europa-League-Halbfinale gegen West Ham United (Hinspiel: 2:1) gleich an acht Positionen verändert. Martin Hinteregger stand etwa überhaupt nicht im Kader der Eintracht, die in der Liga im Niemandsland unterwegs ist. Julian Baumgartlinger kam bei Leverkusen wie schon zuletzt zu einem Kurzeinsatz im Finish. (APA/dpa)

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