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Umbau des Ferdinandeums: Museumsmillionen sollen im Juli fließen

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Ist gegen Zeitdruck beim Umbau des Ferdinandeums: Franz Pegger.
© Falk

Innsbruck – Der Finanzierungsbeschluss der Landesregierung stehe „unmittelbar bevor“, hieß es erst kürzlich aus dem Landhaus. „Unmittelbar“ wird aber gar nichts beschlossen. Franz Pegger, Obmann des Vereins Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, nennt „den Juli-Landtag“ als neuen Zeithorizont. In der letzten Sitzung vor dem Sommer soll das Landesparlament die Millionen für den teilweisen Umbau des Ferdinandeums absegnen. Die Regierung soll schon Anfang Juni mit demselben Beschluss in Vorlage treten. Es seien noch „begleitende Vereinbarungen“ zwischen Museum und Land offen, so Pegger.

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36 Millionen Euro wurden für die Attraktivierung des musealen Großbaus veranschlagt. „Es war aber immer klar, dass dieser Betrag hinsichtlich der Inflation und gestiegener Kosten auf dem Bausektor valorisiert werden muss“, betont Pegger im TT-Gespräch. Um wie viel die 36 Millionen daher nach oben zu korrigieren seien, lässt Pegger aber offen. Nur so viel: „Wir wollen schon um die 36 Millionen zu liegen kommen.“

Geht politisch alles glatt, startet der Umbau 2023, jenem Jahr, in dem das Museum den 200. Jahrestag seiner Gründung feiert. Fertigstellung 2025. Pegger verwehrt sich gegen Zeitdruck: „Es ist ein solides Projekt für viele weitere Jahre. Da ist es egal, ob wir ein halbes Jahr früher oder später fertig sind.“ (mark)

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