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Raiders-Headcoach Medinov: „Ich glaube an Karma“

Am Tag nach dem Halbfinal-Aus überwog bei den Basketballern der Swarco Raiders wieder das Positive. Auch wenn das 60:61 gegen die Güssing/Jennersdorf Blackbirds noch schmerzte.

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Raiders Legionär Ziga Habat lieferte eine starke Leistung ab, konnte die knappe Niederlage aber auch nicht verhindern.
© Rita Falk / TT

Von Daniel Suckert

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Innsbruck – „Du kannst dir vorstellen, wie es mir geht“, holte Headcoach Amir Medinov am Tag nach dem Aus im Play-off-Halbfinale der zweiten rot-weiß-roten Basketball-Liga aus. „Ich habe immer noch Bauchweh.“ Zu hart war die Last-Minute-Niederlage (60:61) gegen die Güssing/Jennersdorf Blackbirds vor heimischer Kulisse am Sonntagabend.

Trotzdem wollte der leidenschaftliche Coach den Blick auf das große Ganze richten. Und da konnte er bereits wieder lachen: „Alles in allem haben wir doch eine unglaubliche Saison gespielt. Das muss man schon festhalten.“ Dass am Ende mit dem verpassten Finaleinzug das Tüpfelchen auf dem i gefehlt hat, sollte nicht überwiegen. Auch die 500 Fans quittierten den Auftritt der Raiders mit Standing Ovations.

„Wir haben ein lachendes und ein weinendes Auge“, analysierte Managerin Claudia Nuener. Auch sie wollte das Positive nach vorne rücken: „Es war so eine lange und intensive Saison inklusive Corona und allen Beschränkungen – da überwiegt doch die Freude über das Geleistete.“

Was die Zukunft betrifft, hofft Medinov auf das berühmte Karma: „Ich glaube an Karma. Irgendwann kommt das im Leben zurück. Vielleicht nächste oder übernächste Saison.“ Nuener und Co. wollen nun den Spielern einmal „die verdiente Ruhe gönnen. Dann werden wir uns an die Verträge machen.“

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