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Politologe Mangott: „Niederlage wird Putin nicht akzeptieren“

Der Politologe und Russland-Experte Gerhard Mangott sieht Russlands Armee geschwächt und die Eroberung des Donbass als Minimalziel Putins.

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Der Innsbrucker Politologe und Russland-Experte erläuterte im gestrigen Tirol-Live-Studio die Ziele Putins im Ukraine-Krieg.
© Böhm

Zuletzt gab es Spekulationen, dass Präsident Putin kurz davorsteht, in Russland den Kriegszustand zu verhängen und eine General­mobilmachung anzuordnen. Als Stichtag gilt der 9. Mai, an dem Moskau an den Sieg über Hitler-Deutschland 1945 erinnert. Steht eine Eskalation bevor?

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Gerhard Mangott: Ich sehe derzeit zwar keine Anzeichen dafür, kann aber auch nicht ausschließen, dass Putin am 9. Mai den Kriegszustand verhängt. Russland muss bei seiner Offensive in der Ost­ukraine große Verluste hinnehmen. Mit einer Mobilisierung der Reservisten wird zwar die Truppenstärke quantitativ erhöht. Die Frage ist nur, ob dieser Schritt auch qualitativ etwas bewirkt, ob sich auch die Kampfstärke dementsprechend erhöht.

Welche Kriegsziele sind für Putin überhaupt noch zu erreichen?


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