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Pilot noch in der Ausbildung: Passagierflugzeug musste nach London umkehren

Es ist schon mitten auf dem Flug nach New York, als es auffällt: Der erste Offizier im Cockpit hat noch gar nicht seinen letzten Trainingsflug absolviert. Die Maschine muss daraufhin umdrehen, die Passagiere brauchen fast drei Stunden länger, bis sie endlich am Ziel sind.

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(Symbolbild)
© JUSTIN TALLIS

London – Weil der Erste Offizier seine Pilotenausbildung noch nicht abgeschlossen hatte, ist ein Passagierflugzeug auf dem Weg von London nach New York über Irland umgekehrt. Die Fluglinie Virgin Atlantic sprach anschließend von einem Dienstplanfehler.

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Der Airbus A330 war am Montag bereits seit 40 Minuten in der Luft, als im Cockpit auffiel, dass der Erste Offizier seinen letzten Trainingsflug noch nicht absolviert hatte und der Kapitän nicht als Ausbilder qualifiziert ist. Daraufhin flogen sie zurück zum Flughafen London-Heathrow, wo die Maschine gut 90 Minuten nach dem Start landete, wie die Nachrichtenagentur PA meldete.

Der Erste Offizier wurde ersetzt, und die Maschine startete erneut. In New York landete der Jet schließlich mit zwei Stunden und 40 Minuten Verspätung. Wie viele Passagiere an Bord waren, ist nicht bekannt.

Virgin Atlantic teilte mit, der zuerst eingesetzte Erste Offizier sei seit 2017 bei dem Unternehmen und nach britischem Recht vollauf qualifiziert, das Flugzeug zu steuern. Ihm habe aber noch ein abschließender Bewertungsflug gefehlt, der Teil der internen Anforderungen der Fluggesellschaft sei. Ein Sprecher der britischen Flugaufsicht sagte: „Beide Piloten waren im Besitz der entsprechenden Lizenz und qualifiziert, den Flug durchzuführen." (dpa)


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