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Wahlergebnis führte Gramaiser zum Kanzler nach Wien

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Im Plenarsaal des Parlaments nahmen die Gramaiser mit Klubobmann August Wöginger und Nationalrätin Elisabeth Pfurtscheller Aufstellung für ein Erinnerungsfoto.
© VP

Von Simone Tschol

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Gramais, Wien – Gramais ist Österreichs kleinste Gemeinde und ein Garant für hohe Zustimmungswerte bei Wahlen. Diese zwei Tatsachen verhelfen den Bewohnern des ansonsten beschaulichen Auszeitdorfs im Lechtal immer wieder in die Schlagzeilen. Nicht jeder der aktuell 41 Einwohner von Gramais ist darüber glücklich. Schließlich sei die Gemeinde weit mehr als nur klein oder nur an Wahltagen interessant, kritisierte Altbürgermeister Michael Fasser einst.

Nichtsdestotrotz war es bei den Nationalratswahlen 2019 mal wieder so weit: Nur eine Stimme verhinderte in der Lechtaler Seitentalgemeinde den 100-Prozent-Sieg der ÖVP. Von den 32 Wahlberechtigten schritten 24 zur Urne. 23 gaben ihre Stimme der Volkspartei, eine Stimme entfiel auf die Grünen. Trotzdem fuhr die VP genau dort mit 95,8 % Zustimmung ihr österreichweit bestes Ergebnis ein. Als Dankeschön lud ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner die Gramaiser nach Wien ein. Jetzt kamen 27 von ihnen der Einladung nach – es ging in die Bundeshauptstadt, wo ein dichtes Programm auf die Gäste wartete. Dazu zählte auch eine Führung durch das Parlament – inklusive Treffen mit VP-Klubobmann August Wöginger und Nationalrätin Elisabeth Pfurtscheller. Sogar Bundeskanzler Karl Nehammer hieß die Gramaiser im Kanzleramt persönlich willkommen.

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