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Gekommen, um in Hard zu bleiben: Schwaz trifft im Cup-Halbfinale auf die Fivers

Auf zu neuen Ufern: Schwaz Handball Tirol fordert heute (20.25 Uhr, laola1 und ORF Sport +) Rekordsieger Fivers im Cup-Halbfinale und träumt vom Endspiel.

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Voller Fokus auf die Fivers: Schwaz-Kapitän Alexander Wanitschek will im Cup-Halbfinale den Rekordsieger mehr als nur ärgern.
© gepa/Lerch

Von Benjamin Kiechl

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Schwaz, Hard – Ein Déjà-vu am Bodensee? Wieder sind die Adler in der Sporthalle am See gefordert, wieder wird es ein Härtetest. Nach dem bitteren Liga-Saisonaus im Viertelfinal-Krimi gegen den HC Hard am vergangenen Samstag will Sparkasse Schwaz Handball Tirol heute (20.25 Uhr, laola1 und ORF Sport +) im Cup-Halbfinale gegen die Fivers Margareten das Glück erzwingen. Bei einem Sieg würde morgen das Cup-Finale gegen den Sieger der Partie Hard gegen Bregenz warten.

„So weh das Ausscheiden in der Liga getan hat, so sehr müssen wir uns nun auf das Final Four fokussieren. Wir haben eine realistische Chance, diesen Titel zu holen. Wir haben gegen Hard gezeigt, was wir zu leisten imstande sind – und mit zwei absoluten Top-Leistungen können wir das schaffen“, betonte Spielertrainer Gerald Zeiner, der seine Karriere nach dem Cup beendet. „Alle drei Teams sind starke Konkurrenten, aber wir sind in der Lage, sie zu schlagen. Dafür werden wir alles hineinwerfen.“ Richard Wöss und Felix Kristen stehen wieder zur Verfügung. Balthasar Huber indes ist im Semifinale noch gesperrt, bei einem Finaleinzug würde er ins Team zurückkehren.

Der 33-jährige Zeiner, der seine erfolgreichsten Jahre in Hard verbracht hat und mit den „Roten Teufeln“ vom Bodensee drei nationale Meistertitel, zwei ÖHB-Cup-Trophäen sowie dreimal den Supercup feiern durfte, hat ein besonderes Ass im Ärmel: „Wir haben unsere Fans aus Schwaz dabei und zusätzlich haben mir viele Harder geschrieben, dass sie unsere Mannschaft in der Halle unterstützen werden.“ Mit vereinten Kräften gegen den Hauptstadtclub Fivers.

Die Wiener gewannen nicht nur den Liga-Grunddurchgang, sondern sind mit acht Titeln Rekordpokalsieger. Im Vorjahr setzten sie sich im Finale gegen Westwien durch. Schwaz hält bei einem Cupsieg (2011), im spannenden Finale 2012 unterlag man den Fivers nach Verlängerung.

Die Tiroler sind keinesfalls für einen Badeausflug an den Bodensee gereist: Sie sind gekommen, um zu bleiben. Die Motivation ist bei Zeiner und Co. riesig, ins Cupfinale einzuziehen – und im Endspiel ist alles möglich. „Wir brauchen uns vor keinem Gegner zu verstecken!“


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