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Liebe, Intrigen und viel Leidenschaft bei den Innsbrucker Festwochen

Die Festwochen sind bekannt für das Aufspüren vergessener Opernschätze. Von 12. Juli bis 28. August kann sich das Publikum auf drei besondere Opernraritäten sowie erstklassige Konzerte freuen.

In das Kostüm des Silla wird Bejun Mehta in der gleichnamigen Oper schlüpfen.
© Julia Dietrich

Drei italienischsprachige Opern mit verhängnisvollen Handlungen stehen heuer am Programm: „Silla“ von Carl Heinrich Graun, „L’amazzone corsara“ von Carlo Pallavicino und „Astarto“ von Giovanni Bononcini.

Barocke Superstars

Eröffnet werden die 46. Innsbrucker Festwochen mit der dramatischen Oper „Silla“, die in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes ist. Wir nennen Ihnen drei sehr gute Gründe, warum Sie die Oper unbedingt sehen müssen:

1. Die Solisten. Gleich vier Countertenöre stehen auf der Bühne des Tiroler Landes-theaters. Das allein ist schon eine Seltenheit – noch dazu, wenn zwei der weltweit besten Countertenöre, Bejun Mehta und Valer Sabadus, die Titelrollen übernehmen.

2. Die Handlung. Das Libretto basiert auf einem dramatischen Stück, welches von Friedrich II., König von Preußen, verfasst wurde und die Geschichte des grausam-berüchtigten römischen Diktators Lucius Cornelius Sulla und seiner plötzlichen Wandlung erzählt.

3. Die Musik. Ein farbenreich mit zahlreichen Bläsern besetztes Orchester umrahmt die Sänger*innen bei ihren beeindruckenden Arien. Der Komponist Graun wurde von Friedrich II. zum Kapellmeister des preußischen Hofs ernannt und war nach Italienaufenthalten ein Spezialist für die italienische Oper.

„Astarto“

Eine verworrene Liebesgeschichte, in der nicht nur Standesunterschiede überwunden werden müssen, erzählt die Oper „Astarto“ von Giovanni Bononcini. Die ironische Inszenierung der Erfolgsoper aus dem Jahr 1720 ist von der Arbeit des Filmregisseurs

Voluminöse Kostüme werden in der Erfolgsoper „Astarto“ zu sehen sein.
© Alessio Rosati

Wes Anderson inspiriert, der u. a. zum Film „Grand Budapest Hotel“ Regie führte. International renommierte Solist*innen, wie die Altistin Francesca Ascioti, die Sopranistin Ana Maria Labin sowie der Bassist Luigi De Donato, schlüpfen unter der Regie von Silvia Paoli in ausladende Kostüme.

„L’amazzone corsara“

Auf junge Talente, überraschende Wendungen und viel Humor können Sie sich in der Barockoper:Jung „L’amazzone corsara“ von Carlo Pallavicino freuen.

Der Kostümentwurf der Alvilda aus der Oper „L’amazzone corsara“ macht Lust auf mehr.
© Alberto Allegrezza

Die Regie übernimmt Alleskönner Alberto Allegrezza, der auch die Kostüme und das Bühnenbild kreiert. Eine Auswahl an Teilnehmer*innen des vergangenen Cesti-Wettbewerbs wird die Geschichte einer Freibeuterin, die ihren König ausplündern möchte und dann seine Frau wird, auf die Bühne bringen.

SILLA

05.08., 07.08. und 09.08.

Tiroler Landestheater

L’AMAZZONE CORSARA

18.08., 20.08., 22.08. und 23.08.

Haus der Musik Innsbruck, Kammerspiele

ASTARTO

25.08. und 27.08.

Tiroler Landestheater

Johannes Pramsohler und das Ensemble Diderot entführt das Publikum musikalisch nach Italien und Frankreich.
© Alexandre Ah-Kye

Die Ambraser Schlosskonzerte

Der Spanische Saal von Schloss Ambras wird im Sommer wieder Schauplatz wunderbarer Konzerte sein.

Den musikalischen Reigen eröffnet dabei das Ensemble Ars Antiqua Austria. Im Programm „Geigengeflüster“ geben sich die gefragtesten Geiger des 17. Jahrhunderts ein Stelldichein. Ausnahmekünstlerin Anna Fusek begibt sich in „Stimmengewirr“ auf die Spuren einer musikalischen Revolution um 1600.

Für frühbarockes „Stimmengewirr“ sorgt Anna Fusek.
© Felix Broede

Das französische Ensemble Le Caravansérail inszeniert gemeinsam mit der Sopranistin Rachel Redmond eine Begegnung der Tastenkünstler Scarlatti und Rameau im Programm „Buonasera, Monsieur!“, bevor im letzten Schlosskonzert das Ensemble Diderot unter der Leitung des Südtiroler Barockgeigers Johannes Pramsohler in „A quattro violini“ in die Saiten greifen darf.

Geigengeflüster, 12.07.

Stimmengewirr, 19.07.

Buonasera, Monsieur!, 26.07.

A quattro violini, 02.08.


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