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Hauseinsturz in China: Zahl der Todesopfer auf 53 gestiegen

Das Gebäude war teilweise illegal errichtet. Die Polizei nahm den Besitzer sowie mehrere Personen fest, die an Planung und Konstruktion beteiligt waren.

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Das sechsstöckige Wohn- und Geschäftshaus in der Metropole Changsha war aus noch ungeklärten Gründen eingestürzt.
© IMAGO/Shen Hong

Changsha – Nach dem Einsturz eines Gebäudes in Zentralchina ist die Zahl der Todesopfer auf 53 gestiegen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag nach Abschluss der Rettungsarbeiten mitteilte, konnten seit dem Einsturz vor einer Woche zudem zehn Menschen lebend aus den Trümmern gerettet werden.

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Das sechsstöckige Wohn- und Geschäftshaus in der Metropole Changsha war am vergangenen Freitag aus noch ungeklärten Gründen eingestürzt. Wie die Behörden mitteilten, habe es sich um einen teilweise illegal errichteten Bau gehandelt. Die Polizei nahm den Besitzer des Hauses sowie mehrere Personen fest, die an Planung und Konstruktion beteiligt waren. In dem Haus waren unter anderem ein Hotel, ein Restaurant sowie mehrere Wohnungen untergebracht.

Aufgrund der verbreiteten Korruption innerhalb der Behörden sowie der mangelnden Überprüfung von Sicherheitsstandards kommt es in China insbesondere in den ländlichen Provinzen immer wieder zu Gebäudeeinstürzen mit etlichen Todesopfern. (APA/dpa)

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