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Kufsteiner Bergwacht 8000 Stunden im Einsatz für Mensch und Natur

Über 100 Mitglieder der Bergwacht im Bezirk Kufstein leisteten 8000 Stunden ehrenamtliche Arbeit.

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Die neu gewählte Bezirksleitung der Bergwacht Kufstein: 1. Bezirksleiter-Stellvertreter Egon Oberhuber, Bezirksleiter Zvonko Karadakic, 2. Bezirksleiter-Stellvertreter Johann Schneider (von links).
© Bergwacht/Oberhuber

Kufstein – Bei der Bezirksleitung der Bergwacht im Bezirk Kufstein wurden heuer wieder Neuwahlen abgehalten: Der bisherige Bezirksleiter Zvonko Karadakic (Einsatzstelle Kufstein und Umgebung) wurde für die nächsten vier Jahre wieder in seiner Funktion als Bezirksleiter bestätigt. Als sein 1. Stellvertreter arbeitet hinkünftig Egon Oberhuber (Einsatzstelle Wildschönau), als 2. Stellvertreter Johann Schneider (Einsatzstelle Alpbach). Neuwahlen fanden zudem in allen acht Einsatzstellen des Bezirks statt.

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Die Bergwacht hat im Bezirk Kufstein derzeit über 100 ehrenamtliche Mitglieder. Im Jahr 2021 wurden zuletzt bei insgesamt rund 2900 Dienstgängen über 8000 Arbeitsstunden aufgewendet. Es kam zu 376 Hütten- und Objektkontrollen sowie einer Vielzahl an Rettungs- und Katastrophenhilfsdiensten.

Die Tiroler Bergwacht ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts, Bergwächter sind Organe der öffentlichen Aufsicht. Ihre Mitglieder werden seitens der Bezirkshauptmannschaft Kufstein angelobt und müssen bei der Behörde zuvor eine Dienstprüfung absolvieren.

Kufsteins Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer gratulierte den neuen Funktionären: „Die Bergwacht ist eine für die Behörde unverzichtbare Einrichtung, die – getragen von freiwilligem Engagement – einen wesentlichen Beitrag dafür leistet, dass wir alle in freier Natur jene Erholung, Ertüchtigung und Freude finden, die unsere Region so unschlagbar lebenswert macht. Ich bedanke mich bei der Bezirksleitung und allen Mitgliedern der Bergwacht ausdrücklich für die bisherigen Leistungen und die gute Zusammenarbeit.“

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Zu den Aufgaben der Bergwacht gehört die Überwachung von Landesgesetzen wie dem Tiroler Naturschutzgesetz, dem Tiroler Abfallwirtschaftsgesetz, dem Landespolizeigesetz (Lärmschutz, Schutz vor Gefährdung und Belästigung durch Tiere), dem Tiroler Feldschutzgesetz und dem Tiroler Campinggesetz. Daneben helfen die Bergwächterinnen und Bergwächter bei Katastrophen und werden fallweise zu Alpinunfällen gerufen. Die Kontrolle von Berg- und Almhütten auf Beschädigungen und Einbrüche zählt ebenso zum Service der jeweiligen Einsatzstellen. (TT, wo)


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