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Nur die WSG segelt auf Bonuskurs: Wattener wollen Platz eins verteidigen

In der drittletzten Runde der Qualifikationsgruppe will die WSG Tirol heute (17 Uhr) als Tabellenführer bei der Admira unbeschwert auf Sieg spielen.

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War zuletzt in der Innenverteidigung der WSG Tirol ein echter Fels in der Brandung – Dominik Stumberger (r.).
© gepa

Von Alex Gruber

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Wattens – Der Hut im Abstiegskampf der heimischen Fußball-Bundesliga brennt heute vor allem in Altach, wo das Tabellenschlusslicht händeringend auf den so dringend benötigten Heimsieg gegen Cupfinalist Ried hofft. Die Vorarlberger setzen unter Coach Ludovic Magnin bei freiem Eintritt in der Cahspoint-Arena auf ein ausverkauftes Haus.

Im zweiten Parallelspiel zum WSG-Auftritt in der Südstadt feiert Didi Kühbauer auf der LASK-Bank gegen Hartberg sein Debüt. Zum Einstand soll es einen „standesgemäßen“ Sieg geben, schließlich hat der Europa-League-Starter aus Linz in dieser Saison schon zu viel liegengelassen. Und Hartberg ist unter Ex-Wacker-Coach Klaus Schmidt im Kampf um den Klassenerhalt auch noch nicht aus dem Schneider.

Die Leichtigkeit des Seins trägt aktuell nur die WSG Tirol durch die Quali-Gruppe. Nach dem 4:0 über den LASK war der Ligaerhalt fix, jetzt wollen die Wattener Platz eins und damit das Heimrecht fürs Halbfinale der internen Europacup-Quali gegen den Achten (derzeit LASK) halten. „Wir sind gut damit beraten, in der Südstadt auf Sieg zu spielen“, formuliert Cheftrainer Thomas Silberberger das erste weitere Etappenziel aus. Mit Ausnahme der Langzeitverletzten und von Maxime Awoudja kann er aus dem Vollen schöpfen, die grün-weiße Brust ist denkbar breit – nicht nur bei Torjäger Giacomo Vrioni, der in der Schützenliste mit 15 Volltreffern nur zwei hinter Salzburgs Karim Adeyemi liegt. Wer hätte gedacht, dass die WSG nach 29 Runden auch bei mehr Treffern als der LASK hält?

Die WSG blieb bislang in allen drei Saisonduellen gegen die Admira (zwei Heimremis, ein Auswärtssieg) ungeschlagen und hat seit acht Partien kein Liga-Match gegen die Niederösterreicher verloren. Klar, dass Admira-Coach Andreas Herzog der WSG, die schon 13 Punkte in der Quali-Gruppe erobert hat, mit großem Respekt begegnet. Seine Elf, die in der nächsten Runde auf Altach trifft, steht heute weit mehr unter Druck. Auf Bonuskurs segelt vor dem heutigen Anpfiff vorerst nur die WSG Tirol.

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