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Stolz überwog im Schwazer Lager trotz großer Enttäuschung

Ganze zwei Tore fehlten Schwaz am Samstag im Cupfinale gegen Bregenz zum ersten Titel seit 2011.

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Der scheidende Schwazer Spielertrainer Gerald Zeiner gratulierte Beregenz-Coach Markus Burger zum Titel.
© gepa

Schwaz – Für die Schwazer Handballer endete die Saison am Samstagabend mit einer bitteren Enttäuschung: Gegen Bregenz zogen die Tiroler im ÖHB-Cup-Finale in Hard mit 30:32 nach Verlängerung knapp den Kürzeren.

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Dabei hatten die Tiroler in Hard einen anfänglichen Rückstand aufgeholt, um sich anschließend mit den Gastgebern einen offenen Schlagabtausch zu liefern. Wiederum gerieten die Schwazer in Rückstand (Pausenstand 13:16), holten aber auf und erzwangen mit einem 26:26 noch die Verlängerung. Auch dort zogen die Vorarlberger wieder davon, und diesmal behielt Bregenz die Führung und gewann am Ende 32:30.

„Diese Niederlage ist sehr bitter“, haderte speziell der scheidende Spielertrainer Gerald Zeiner, der aber besonders die Moral seines Teams hervorhob: „Respekt, wir haben nie aufgegeben, obwohl wir über weite Strecken hinten waren.“

Auch für Richard Wöss blieb damit zum Abschied die ersehnte Krönung aus, während Kapitän Alexander Wanitschek in das gleiche Horn wie sein Trainer stieß: „Ich bin unglaublich enttäuscht, dass wir verloren haben, anderseits aber auch unglaublich stolz. Wir haben bis zur letzten Minute gekämpft.“

Damit scheiterte Schwaz in der abgelaufenen Saison gleich zweimal an Vorarlbergern: Nach dem bitteren Aus im HLA-Viertelfinale gegen Hard zogen die Tiroler nun auch im Cupfinale gegen Bregenz den Kürzeren und müssen weiter auf den ersten Titel seit 2011 (damals noch als ULZ Schwaz) warten. (a.m.)


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