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Gemeindepolitiker auf Tour durch Tirol für Jugendarbeit begeistern

Ab heute touren Vertreter der Plattform Offene Jugendarbeit Tirol (POJAT) durchs Land und wollen dabei für ihre Konzepte werben.

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Martina Steiner und Lukas Trentini, die Geschäftsführer der Plattform Offene Jugendarbeit Tirol (POJAT), zu Gast bei „Tirol Live“.
© Böhm

Innsbruck – In 72 Tiroler Gemeinden wird an insgesamt 102 Standorten so genannte offene Jugendarbeit angeboten. Rund 270 Fachkräfte betreuen die Treffs, Räume, Zentren und mobilen Projekte – geöffnet sind diese von wenigen Stunden bis sechs Tage die Woche, zum Teil auch kommunenübergreifend organisiert. Es gibt aber durchaus noch Entwicklungspotenzial, sagten Martina Steiner und Lukas Trentini gestern im „Tirol Live“-Interview. Die Geschäftsführer der Plattform Offene Jugendarbeit Tirol (POJAT) wollen deshalb in den kommenden zwei Wochen durch das Land touren und für ihre Ideen und Konzepte werben.

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„Unser Ziel ist es, Gemeindeverantwortliche, die Bürgermeister oder Referenten, für Jugendarbeit zu motivieren“, erklärte Martina Steiner. „Und über ihre Chancen und Potenziale informieren.“ Von -Chefredakteur Alois Vahrner darauf angesprochen, wie die Entwicklung eines solchen Jugend-Konzepts abläuft, meinte Steiner, dass „wir im Normalfall kontaktiert werden, uns dann mit Zuständigen zusammensetzen und überlegen, was gemacht werden kann“. In der Regel werde dann eine Umfrage unter den Jugendlichen im Ort gemacht, um herauszufinden, was diese ansprechend und wichtig finden. „Dann entwickeln wir ein Angebot.“

📽️ Video | Maria Steiner und Lukas Trentini in „Tirol Live”

Laut Lukas Trentini bietet die offene Jugendarbeit den Burschen und Mädchen einen Raum, in dem sie einfach sie selbst sein können, „wo aber auch soziales Kapital aufgebaut wird“. Die jungen Menschen sollen dadurch zu selbstbewussten Erwachsenen werden, „die vor verantwortungsvollen Aufgaben nicht zurückschrecken, aber auch einfach dazu beitragen, das Leben in einer Gemeinde reicher zu machen“.

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Rund 90.000 Jugendliche im Alter zwischen zehn und 21 Jahren leben in Tirol, die laut Co-Geschäftsführerin Steiner „alltägliche Sorgen umtreiben, ebenso wie Fragen des Konsumverhaltens oder der Zukunftsperspektiven“. Die POJAT arbeite zwar auch diese Nöte auf und vermittle die Betroffenen an entsprechende Stellen, möchte in erster Linie aber „ein Entlastungsangebot machen, einen Ort bieten, an dem sie einfach nur chillen und zusammen sein können“. (bfk)


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