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„Das gab es so noch nie“: Theater auf Tiroler Festival neu gedacht

90 Veranstaltungen, 50 Spielorte, zehn Tage und ein Festival – bei „Kultur wächst nach“ wird Theater neu gedacht und das junge Publikum auf eine Reise mitgenommen.

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Für Michael Nelle (Landestheater), Salha Friedl, Hermann Nagiller (Sparkasse), Nadja Prader, Bernadette Abendstein, Hakon Hirzenberger und Lisa Noggler-Gürtler (Museum der Völker, v. l.) kann das Festival starten.
© Fankhauser

Von Eva-Maria Fankhauser

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Schwaz – Vorhang auf, Licht an und los geht’s: Von Galtür bis Dölsach in Osttirol finden in über 40 Gemeinden Tirols ganz besondere Kulturveranstaltungen statt. Denn dann geht die Initiative „Kultur wächst nach“ in die zweite Runde und bietet dem jungen Publikum vom 20. bis 30. Juni ein vielseitiges Kulturangebot. Allerdings eines, das es so noch nie gab.

Das Programm fürs Festival steht, die Spielorte sind fixiert, die Mitwirkenden engagiert und Organisatorin Bernadette Abendstein kann durchatmen. Aber nur kurz, denn abseits des Bühnenangebots steckt im Festival für Kinder und Jugendliche noch viel mehr. „Die Kunst fährt quasi zum jungen Publikum hin und unter dem Motto ‚Reise in eine neue Welt‘ wollen wir inspirieren, ihnen die Möglichkeit bieten teilzunehmen, Impulse geben, über Dinge nachzudenken, beeindrucken und auch den Wandel aufgreifen“, erklärt Hakon Hirzenberger als künstlerischer Leiter. Wie das Festival Kinder und Jugendliche begeistern will:

Orte: Neben bekannten Spielstätten oder Orten wie dem Museum der Völker in Schwaz gibt es auch neue Aufführungsorte. „Wir spielen z. B. in der alten Eisenbahnremise der Achenseebahn, in einem märchenhaften Wald bei Kundl, am Badesee Natters, im Bergbauernmuseum in der Wildschönau oder im Garten des Naturparkhauses Lech“, sagt Abendstein. Der Zugang zur Kultur soll damit niederschwellig gehalten werden. In mehr als 40 Gemeinden Tirols und an 50 Spielorten werden im Zuge des Festivals Veranstaltungen angeboten.

Programm: Von Shakespeares „Hamlet“ mit Stefano Bernardin, einem tierischen Musikfest mit dem Tiroler Symphonieorchester bis hin zum kulinarischen Kinder-Koch-Workshop bringt der Verein „Kultur wächst nach“ eine bunte Vielfalt ins Programm. „Wir bieten aber auch einen interaktiven Hörspaziergang, bei dem der Wald zum Leben erwacht“, verrät Abendstein. Zudem geht man auch auf die digitalen Neuerungen seit Corona ein, und das nicht nur mittels Videospiel-Theater. „Wir haben auch eine App, um unterwegs in Kurzhörspiele reinzuhören, oder Digitalproduktionen, wo live gespielt wird und man sich digital zuschalten und interagieren kann“, sagt Nadja Prader, künstlerische Leiterin. Weiters sind Klassenzimmerstücke, wandernde Theaterkoffer, Konzerte, Lesungen, Tanzkurse u. v. m. geplant.

Wettbewerb: Unter dem Titel #superpower kann man zum eigenen Festivallied seine persönliche Superkraft in Szene setzen und in den sozialen Netzwerken posten. Weiters gibt es einen Fotowettbewerb, wo grüne Ideen abgelichtet werden sollen und dann auf der Internetseite des Festivals ausgestellt werden.

Themen: Digitalisierung und Nachhaltigkeit spielen beim Festival eine zentrale Rolle. Sie kommen thematisch genauso vor wie in der Umsetzung. „So wird der Gedanke der Nachhaltigkeit bei Kindern und Jugendlichen gefördert, ebenso wie die Kreativität, digitale Alternativen zu schaffen und den Zugang zu Kultur zu ermöglichen“, freut sich Hermann Nagiller, GF Sparkassenlandesverband.


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