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Brite Kenton Cool bestieg Mount Everest zum 16. Mal

Der Name ist Programm: Der Brite Kenton Cool war öfter auf dem Gipfel des höchsten Berges der Welt, als jeder andere Mensch, der nicht nepalesischer Sherpa ist. Nach einem Unfall in den 1990er-Jahren wurde Cool gesagt, dass er wohl nie mehr ohne Gehhilfe gehen kann.

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Der Mount Everest ist jedes Jahr Ziel von Hunderten Bergsteigern.
© APA

Kathmandu – Ein britischer Bergsteiger hat zum 16. Mal den Mount Everest bestiegen. Kenton Cool sei am frühen Sonntagmorgen auf der Spitze des welthöchsten Berges angekommen, bestätigte ein Behördenmitarbeiter Nepals, Khim Lal Gautam, im Basislager des Achttausenders der Deutschen Presse-Agentur. Seine Aufgabe ist es, die Aufstiege zu dokumentieren.

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Der Brite habe den Mount Everest häufiger bestiegen als sonst ein Mensch, der nicht nepalesischer Sherpa sei, sagte Billi Bierling vom Expeditionsarchiv "Himalayan Database. Bierling, selbst Bergsteigerin, kommt ursprünglich aus Bayern.

In den 1990er Jahren sei Cool nach einem Unfall beim Bergsteigen noch gesagt worden, dass er wahrscheinlich nie mehr ohne Stock laufen könne, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA. Er habe auch nach Operationen und Therapien noch chronische Schmerzen, aber liebe die Berge.

Kürzlich hatte auch der Mann mit einem Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde für die weltweit höchste Zahl der Everest-Besteigungen seinen eigenen Rekord verbessert: Der nepalesische Bergführer Kami Rita Sherpa stand diese Saison zum 26. Mal auf dem höchsten Berg der Welt.

Insgesamt hatte das nepalesische Tourismusministerium in der Everest-Hauptsaison in diesem Frühling mehr als 300 Bergsteigerinnen und Bergsteiger eine Genehmigung ausgestellt, die für die Besteigung des Bergs verlangt wird. Wer aus dem Ausland kommt, muss dafür 11.000 Dollar (mehr als 10.000 Euro) bezahlen. Sherpa-Bergführer, Gepäckträger und Köche können kostenlos hochsteigen. (APA/dpa)


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