Entgeltliche Einschaltung

Gesundheitsminister Rauch will über Fiaker-Verbot nachdenken

Der Minister würde eine Debatte "aus Gründen des Tierschutzes" begrüßen. Es stelle sich die Frage, ob der Einsatz von Fiakern in Wien überhaupt noch zeitgemäß ist.

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Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) ist auch für den Tierschutz zuständig.
© IMAGO/Martin Juen

Wien – Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) - der auch für den Tierschutz zuständig ist - hat empfohlen, über ein Verbot von Fiakern zumindest nachzudenken. Es stelle sich die Frage, ob der Einsatz von Fiakern in einer Großstadt überhaupt noch zeitgemäß ist, hielt er am Montag gegenüber Wien heute fest.

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"Man sollte sich Gedanken darüber machen, nämlich wirklich aus Gründen des Tierschutzes, ob man ein Pferd diesem Stress aussetzen sollte", befand der Minister. Er würde eine Debatte darüber begrüßen, ob Wien auf Fiaker insgesamt verzichten könnte, sagte er.

Er plädierte dafür, diese Diskussion unabhängig von der Frage zu führen, ab wann die Pferde Hitzefrei bekommen. In Wien gilt für Fiaker ein Hitzefahrverbot ab 35 Grad Celsius. Angestrebt wird von der Stadt, dass die Gespanne schon ab 30 Grad pausieren dürfen. Allerdings gibt es hier Unstimmigkeiten zwischen Bund und Wien, wer dies rechtlich umsetzen könnte. (APA)


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