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Tiroler Polizei warnt erneut vor Betrugsversuchen „falscher“ Kollegen

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Lienz, Jenbach – Die Tiroler Polizei warnte am Montag in einer Aussendung erneut vor Telefonbetrügern, die sich als Polizei- oder Kripobeamte ausgeben, um an Bargeld und Wertgegenstände zu kommen. Am Sonntag und Montag habe ein selbst ernannter "Polizist aus Schwaz" im Raum Jenbach sein Glück versucht, hieß es. Erst vergangene Woche war eine Warnung für Osttirol ausgesprochen worden.

Die Masche der Betrüger ist immer die gleiche: Die Unbekannten rufen ihre Opfer an und behaupten unter Angabe eines falschen Namens (beispielsweise „Oberkommissar Baumann“), dass in der Nähe eingebrochen worden sei.

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Dann erkundigen sie sich nach Bargeld, Wertgegenständen und persönlichen Verhältnissen – sie fragen etwa, ob jemand alleinstehend ist. Im Anschluss versuchen die Kriminellen, die Wertgegenstände herauszulocken – vermeintlich, um sie gegen Diebstahl zu schützen. Teilweise versuchen die Täter auch, die Angerufenen zum Abheben von Geld bei der Bank zu überreden. Sie behaupten, dass die Bankmitarbeiter mit den Kriminellen unter einem Hut stecken würden.

Den Forderungen der Anrufer sollte man niemals Folge leisten. Es handelt sich um eine Betrugsmasche. Echte Polizisten fragen am Telefon niemals nach Wertgegenständen. (TT.com)

Die Polizei rät bei Anrufen dieser Art Folgendes:

  • Ignorieren Sie derartige Anrufe, brechen Sie das Gespräch ab!
  • Gehen Sie auf keine Geldforderungen ein!
  • Geben Sie keine persönlichen Informationen preis!
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei (Tel: 059133 oder Notruf 133)

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