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Preisabsprachen: Tiroler Tischlerei muss 69.000 Euro Strafe zahlen

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Im Jahr 2019 führte die BWB aufgrund von Hinweisen des Stadtrechnungshofs Wien Hausdurchsuchungen bei mehreren Unternehmen im Bereich Bau- und Möbeltischlerei durch.
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Innsbruck – Eine Tiroler Tischlerei muss wegen kartellrechtswidriger Absprachen 69.000 Euro bezahlen. Das Kartellgericht hat eine von der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) beantragte Geldstrafe gegen die Norer Tischlereigesellschaft m.b.H. verhängt. Die Entscheidung sei rechtskräftig, gab die BWB am Dienstag bekannt. Das Unternehmen hatte im Rahmen des Kronzeugenprogrammes kooperiert. Die BWB hatte daher eine deutlich geminderte Geldbuße beantragt.

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Die Behörde wird in absehbarer Zeit weitere Anträge gegen die übrigen beteiligten Unternehmen einbringen, heißt es. Im Jahr 2019 führte die BWB aufgrund von Hinweisen des Stadtrechnungshofs Wien Hausdurchsuchungen bei mehreren Unternehmen im Bereich Bau- und Möbeltischlerei durch. Die Behörde hatte den Verdacht, dass die Unternehmen im Zuge der Vergabe insbesondere öffentlicher Aufträge im Gesundheitsweisens wettbewerbsbeschränkende Absprachen getroffen haben. (APA)


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