Entgeltliche Einschaltung

Innsbrucker Landesgericht bekommt neuen Präsidenten

  • Artikel
  • Diskussion
Andreas Stutter agiert derzeit noch als LG-Vizepräsident.
© De Moor

Von Reinhard Fellner

Entgeltliche Einschaltung

Innsbruck – Mit 31. Oktober tritt Gerhard Salcher, langjähriger Präsident des Innsbrucker Landesgerichts (LG), in den Ruhestand. Die größte Justizeinheit im Sprengel des Innsbrucker Oberlandesgerichts (OLG) steht somit ab Herbst unter neuer Führung. Nach Ende der Bewerbungsfrist dürften die Würfel nun in Richtung des derzeitigen LG-Vizepräsidenten Andreas Stutter gefallen sein. Der 55-Jährige, welcher bereits seit knapp elf Jahren an der Seite von Salcher agiert und somit die justizintern anerkannte Organisationseinheit in- und auswendig kennt, blieb der einzige Bewerber um das Präsidentenamt. Wie das OLG noch gestern bestätigte, könnte allenfalls eine kurzfristige postalische Bewerbung, die noch heute am Obergericht eintreffen müsste, daran etwas ändern. Stutter, der seit 1996 als Richter tätig ist, eilt ein guter Ruf voraus. So war der Familienvater Obmann der Richtervereinigung, ist bis heute LG-Mediensprecher und gilt als Verwaltungsprofi mit Sozialkompetenz.

Ein Hearing im Justizministerium wird indes das Rennen von OLG-Vizepr. Wigbert Zimmermann und OLG-Visitator Senatspräsident Klaus-Dieter Gosch um die OLG-Präsidentschaft entscheiden.

TT-ePaper 4 Wochen gratis lesen

Die Zeitung jederzeit digital abrufen, ohne automatische Verlängerung


Kommentieren


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung