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„Die Passagierin“: Eine Oper gegen das Vergessen

Nadja Stefanoff und Alec Avedissian bei den Proben zu „Die Passagierin“. Premiere ist Samstagabend im Tiroler Landestheater.
© Birgit Gufler

Intendant Johannes Reitmeier inszeniert „Die Passagierin“ am Landestheater. Ein Gespräch zwischen den letzten Proben.

Von Markus Schramek

Innsbruck – Das Tiroler Landestheater verlässt mit der aktuellen Opernproduktion die Wohlfühlzone. Morgen Samstag steht im Großen Haus die Premiere von „Die Passagierin“ auf dem Spielplan. Der polnisch-russische Komponist Mieczysław Weinberg hat einen Roman von Zofia Posmysz vertont, die den Nazi-Terror im KZ Auschwitz-Birkenau überlebte. Im Kern geht es um ein Wiedersehen Jahre nach dem Krieg: Eine ehemalige Insassin des Vernichtungslagers trifft während einer Schiffsreise ihre Peinigerin wieder, eine frühere SS-Aufseherin.

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