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BMW 3er-Reihe: Sportlicher Klassiker wird fitter

BMW modernisiert beide Karosserievarianten der 3er-Reihe und fettet schon die Basismodelle mit schillernder Serienausstattung auf.

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Von der aktuellen, seit 2019 angebotenen Baureihe lieferte BMW weltweit 1,1 Millionen Einheiten aus.
© BMW

Von Markus Höscheler

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München – Er macht wieder einmal einen Modernisierungsschub mit, lässt sich aber offenkundig nicht alles aufschwatzen. Die Rede ist von der 3er-Reihe, einem bis dato recht wichtigen Volumenprodukt für die BMW Group. Sie hat allerdings einen aktuellen Makel: Sie passt nicht mehr so recht in die Zeit der vielbesungenen Transformation in Richtung Elektromobilität. Das gilt zumindest für die Gesamtbetrachtung, die das Konkurrenzgebaren mit einschließt. Fokussieren wir uns ausschließlich auf die BMW Group, dann ist es schlüssig, was der Konzern macht. Der gibt sich trotz steigenden Drucks, endlich alles auf die Elektro-Karte zu setzen, widerspenstig und technologieoffen. Damit machen der Vorstandsvorsitzende Oliver Zipse und seine Managerkollegen immer wieder klar: Das Aus für die Verbrennungsmotoren wird wohl nicht so früh kommen, wie es manche Marktbegleiter gerne hätten.

Jedenfalls wird der erneuerte 3er, verfügbar ab Juli des laufenden Jahres, nicht als Batterieelektroauto in die Auslage rollen, sondern immerzu bestückt mit einem klassischen Benzin- oder Dieselmotor, im Idealfall zusätzlich mit einem Elektromotor, sollte es sich um einen Plug-in-Hybriden handeln. Wer von der Bauart her etwas Ähnliches begehrt, doch ausschließlich in Verbindung mit einem vollelektrischen Antrieb, wird auf den i4 zurückgreifen müssen.

Die facegelifteten Varianten (auch die des hier abgebildeten Touring) kommen ab Juli in den Handel.
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Somit bleibt der 3er im Rennen, und er blickt auf eine respektvolle Tradition zurück. Seit 1975 hat sich das Mittelklassemodell nicht weniger als 16 Millionen Mal weltweit verkauft, von der aktuellen Generation, die seit dem Jahr 2019 auf dem Markt ist, ließen sich mehr als 1,1 Millionen Kunden global überzeugen. Beim Nachfolger hat BMW nun optisch wie technisch nachgeschärft, Kühlergrill und Leuchten sind modifiziert, im Innenraum sticht die Verwendung des Curved Display heraus, das ab Werk installiert ist und zwei Bildschirme (Instrumentarium und Mutltimedia) enthält und miteinander verbindet. Immerhin: Der iDrive-Controller bleibt im Gegensatz zum neuen 2er Active Tourer an Bord, auch wenn der Fokus im erneuerten 3er wohl auf den Touchscreen zu legen ist. Ebenfalls ab Werk an Bord befindet sich ein Navigationssystem.

Umfangreich bleibt das Motorenportfolio, das Vier- und Sechszylinder-Aggregate umfasst und dabei ein Leistungsspektrum abdeckt, das von 150 bis 374 PS reicht. Die gediegenen Sechszylinder sind immer mit einem Allradantrieb (xDrive) versehen, bei einigen Vierzylindern besteht hierfür die Option, ebenso bei den Plug-in-Hybriden. Das Facelift gilt für die Limousine wie den Touring gleichermaßen.

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