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ID.Buzz von VW: Sympathieträger mit Wartezeit

Der ID.Buzz ist genau der Imageträger, den die Elektro-Welle braucht. Die Lieferzeit von gut 18 Monaten gilt es in Kauf zu nehmen.

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Der ID.Buzz ist VWs elektrischer Sympathieträger, die praktischen Bus-Talente bringt er mit.
© C. Houdek

Wien – Wer seinen ID.Buzz zum Start des Vorverkaufs im Juni bestellt, bekommt ihn mit etwas Glück Ende des Jahres – allerdings nicht dieses, sondern erst des nächsten, eventuell auch erst Anfang 2024. Ansonsten gibt es vom Sympathieträger der ID-Palette praktisch nur Gutes zu berichten: Den Design-Spagat zwischen Retro und moderner Kühle hat die Nutzfahrzeugsparte von VW hinbekommen. Obwohl es tatsächlich nicht die geringste Ähnlichkeit gibt, zitiert der ID.Buzz den klassischen T1-Bus, „Bulli“ genannt.

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In natura ist er deutlich ausgewachsener als auf den vorab bekannten Bildern – und mit gut 4,7 Metern Karosserielänge auf knapp 3 Metern Radstand auch der bisher größte Spross auf VWs Elektro-Plattform. Kommendes Jahr rückt aber noch eine Variante mit 25 Zentimetern mehr Radstand nach, Allrad wird es auch geben, dazu zwei weitere Batteriegrößen. Die vorerst solo angebotene mit 77 kWh wird dann die goldene Mitte zwischen denen mit etwa 50 und 90 kWh einnehmen. Antriebsseitig bleibt es vorerst bei der aus anderen ID-Modellen bekannten 204-PS-Motorisierung.

Drinnen herrscht die typisch box-artige VW-Bus-Atmosphäre – mit einer Technik auf dem jüngsten Stand –, das wahlweise helle Interieur schafft gerade bei diesen Dimensionen eine angenehm-freundliche Umgebung. Auf der praktischen Seite stehen bis zu 1121 Liter Kofferraumvolumen, die Zuladung ist wegen des batteriebedingt hohen Leergewichts mit 650 Kilo limitiert. Die parallel angebotene Cargo-Variante bietet 3,9 Kubikmeter Ladevolumen, zwischen den Radkästen ist Platz für eine Euro-Palette.

Die endgültigen WLTP-Reichweiten werden gerade ermittelt, VW rechnet mit etwas über 400 Kilometern. Wer damit nicht auskommt, muss bis auf Weiteres aber nicht auf die vertrauten Diesel-Reichweiten verzichten – die parallel gebauten Modelle T6.1 und Multivan werden auch weiterhin und laut eigenen Angaben noch bis ins nächste Jahrzehnt angeboten. Die Preise für den Buzz stehen noch nicht fest. (pabs)

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