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ÖVP Vorarlberg fällt bei Sonntagsfrage auf 32 Prozent zurück

Richtig profitieren können die anderen Parteien jedoch nicht. Weiterhin gäbe es an der Volkspartei kein Vorbeikommen.

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Der Korruptionsvorwurf gegen Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) lässt die Umfragewerte sinken.
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Bregenz – Die finanziellen Ungereimtheiten im Wirtschaftsbund und der Korruptionsvorwurf gegen Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) werfen die Vorarlberger ÖVP bei der Sonntagsfrage zwar zurück, die Opposition befindet sich aber dennoch nicht auf der Überholspur. Das lässt sich aus einer aktuellen Gallup-Umfrage im Auftrag der Vorarlberger Nachrichten herauslesen, die die Tageszeitung in ihrer Samstagausgabe veröffentlichte.

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Würde am Sonntag der Vorarlberger Landtag gewählt, so käme die ÖVP noch auf einen Stimmenanteil von 32 Prozent, das wären um vier Prozentpunkte weniger als im April. 2019 hatte die Volkspartei bei der bisher letzten Landtagswahl 43,5 Prozent verbucht. Die FPÖ (17, April: 16; 2019: 13,9), Grüne (15, April: 14; 2019: 18,9), SPÖ (12; April: 12; 2019: 9,5) und NEOS (11; April: 11; 2019: 8,5) würden allerdings nicht im Übermaß profitieren. Die 2019 noch nicht existierende MFG käme aktuell auf einen Stimmenanteil von 7 Prozent (April: 6). Die Stichprobengröße betrug sowohl im April wie im Mai 500 Personen, die Schwankungsbreite wurde mit maximal 5,1 Prozentpunkten angegeben.

Trotz der Stimmenverluste gäbe es bei einem solchen Wahlausgang weiterhin kein Vorbeikommen an der ÖVP. "Die Wähler sind enttäuscht, aber man hat nicht das Gefühl, dass sie unbedingt mit einer anderen Partei weiterfahren wollen", interpretierte die Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle die Zahlen. Die Umfrageergebnisse zeigten, dass keiner anderen Partei die Spitzenposition zugetraut werde. Das Auftreten der Grünen rund um die ÖVP-Affäre bewertete sie als eher schwach, in der SPÖ sei noch "alles unklar". Auch die FPÖ sei durch Ibiza und weitere Diskussionen auf Bundesebene weiter beschädigt. (APA)


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