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Die WSG träumt weiter von Europa: 2:1 gegen LASK, jetzt wartet Rapid

Die WSG Tirol zog durch einen 2:1-Erfolg im Tivoli gegen den LASK ins Finale des Europacup-Play-offs ein. Vrioni und Sabitzer erzielten die Tore der Wattener. Am Donnerstag (zuhause) und Sonntag (auswärts) geht es nun in zwei Spielen gegen Rapid um ein Ticket für die Conference-League-Quali.

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Gleich zweimal durften die WSG-Kicker im ersten Durchgang über einen Treffer jubeln.
© GEPA pictures/ Daniel Schoenherr

Innsbruck – Die WSG Tirol zog am Montag ins Bundesliga-Play-off-Finale um einen Platz im Europacup ein. Die Wattener setzten sich im Tivoli-Stadion gegen den LASK durch Treffer von Giacomo Vrioni (22.) und Thomas Sabitzer (45.+1) beziehungsweise Thomas Goiginger (86./Elfmeter) mit 2:1 durch. Nun geht es am Donnerstag in Innsbruck und am Sonntag in Wien gegen Rapid um die Teilnahme an der zweiten Runde der Conference-League-Qualifikation.

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Zum Spielverlauf: Der LASK hatte vor 2742 Zuschauern zunächst etwas mehr Spielanteile, aber wenig Ideen in der Offensive. Die WSG-Profis standen hinten sicher und konnten sich vorne wie so oft in dieser Saison auf ihre beiden Stürmer verlassen. Das Führungstor entsprang einer Flanke von Kofi Schulz, Vrioni sprang höher als Rene Renner und köpfelte ein. Für den Albaner war es das 18. Saisontor, er liegt in der Schützenliste nur noch einen Treffer hinter Red Bull Salzburgs Karim Adeyemi.

📆 Europacup-Play-off der Bundesliga

🟢 Halbfinale

  • WSG Tirol – LASK 2:1 (2:0)
  • Tivoli Stadion Tirol, 2742, SR Eisner
  • Tore: Vrioni (22.), Sabitzer (45.) bzw. Goiginger (86./Elfmeter)
  • WSG Tirol: F. Oswald - Koch, Behounek, Stumberger - Rogelj (83. Ogrinec), Müller (83. Bacher), Ertlthaler, Blume, Schulz - Sabitzer (74. Prica), Vrioni
  • LASK: Schlager - Potzmann, Sako (60. Boller), Filipovic, Renner - B. Jovicic, Hong (60. Michorl) - Flecker, Horvath, Goiginger - Balic (42. Gruber)

🟢 Finale, Hinspiel, Donnerstag - 17.00 Uhr

  • WSG Tirol vs. SK Rapid Wien

🟢 Finale, Hinspiel, Sonntag, 29. Mai 2022, 17.00 Uhr

  • SK Rapid Wien vs. WSG Tirol

Die Linzer antworteten mit einem Distanzschuss von Goiginger, doch Goalie Ferdinand Oswald war auf dem Posten (25.). Danach plätscherte die Partie wieder dahin, ehe kurz vor der Pause auch Sabitzer zuschlug. Der Angreifer kam nach schöner Einzelleistung von Vrioni im Sechzehner zum Ball, ließ LASK-Verteidiger Oumar Sako mühelos aussteigen und bezwang Keeper Alexander Schlager mit einem Flachschuss ins kurze Eck.

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Nach dem Seitenwechsel bemühten sich die Oberösterreicher lange mit untauglichen Mitteln um den Anschlusstreffer, die gefährlichste Szene in der zweiten Hälfte gehörte vorerst den Hausherren. Julius Ertlthaler lief in der 65. Minute allein aufs LASK-Tor zu, sein Versuch wurde von Schlager abgewehrt, den Nachschuss knallte Bror Blume neben das Gehäuse.

Bei uns ist aktuell die Leichtigkeit des Seins, wir haben uns im Lauf des Jahres von einem Sauhaufen zu einer Mannschaft entwickelt. Wir leben unseren Traum weiter.
Thomas Silberberger, WSG-Coach

Bei den Linzern sorgte vor allem Goiginger für einigermaßen Betrieb - in der 71. Minute fand der Ex-ÖFB-Teamspieler neuerlich in Oswald seinen Meister, drei Minuten später verfehlte Goigingers Weitschuss nur relativ knapp das Ziel. In der 86. Minute schließlich erzielte der Flügelspieler per Elfmeter das Anschlusstor, nachdem ein Foul von Raffael Behounek an Andreas Gruber gegeben worden war.

Die Schlussoffensive brachte jedoch nichts mehr ein und so blieb es bei der ersten LASK-Pleite im vierten Spiel unter Trainer Dietmar Kühbauer sowie der zweiten bitteren Niederlage der Gäste gegen die WSG binnen knapp vier Wochen. Damals behielten die Tiroler mit 4:0 die Oberhand.

Während der Europacup in der kommenden Saison ohne den diesjährigen Conference-League-Achtelfinalisten über die Bühne geht, lebt für Wattens die Chance auf das erstmalige internationale Antreten. (APA, TT.com)


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