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Spatenstich in Wörgl: ARBÖ baut neues Prüfzentrum

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BM Michael Riedhart, Helmut Glantschnig (Präsident ARBÖ Tirol), Peter Rezar (Präsident der ARBÖ-Bundesorganisation) und Stadtbaumeisterin Melanie Partoll (v. l.) griffen zum Baustart symbolisch zur Schaufel.
© Hrdina

Wörgl – Trotz steigender Baukosten investiert der ARBÖ (Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs) im vergangenen und laufenden Jahr 25 Mio. Euro in Prüfzentren. „Mobilität ist ein zentrales Thema unserer Gesellschaft. Es ist wichtig, dass unsere Mitarbeiter unsere Mitglieder bestmöglich servicieren können“, sagte Peter Rezar, Präsident der ARBÖ-Bundesorganisation, gestern beim Spatenstich für das 3,6-Mio.-Euro-Haus in Wörgl. Der Standort übersiedelt vom Westen in den Osten der Stadt (Salzburger Straße 46a) und soll im Frühjahr 2023 fertig sein, die Landeszentrale Innsbruck soll folgen.

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In Tirol zählt der ARBÖ 26.000 Vollmitglieder und betreibt zehn Standorte. In Wörgl betreue man derzeit 5000 Mitglieder, erklärte Helmut Glantschnig, Präsident des ARBÖ Tirol. „Das Auto bleibt DAS Verkehrsmittel am Land“, erklärte der Osttiroler. Er plädiert aber dafür, dieses gezielter einzusetzen. „Man kann die zwei, drei Kilometer in die Stadt auch mit dem Rad fahren.“ Dafür müssten Radwegenetze ausgebaut und sicherer gemacht werden. „Das würde die Mobilität fördern, auch für Autofahrer. Es gäbe weniger Unfallpotenzial.“

In der Energiepreisdebatte sei die Regierung „sehr untätig“, kritisierte Rezar und forderte eine Senkung der Mineralölsteuer, die 51 % des Treibstoffpreises ausmache. Für jene, die darauf angewiesen sind (u. a. Pendler), brauche es eine „leistbare motorisierte Mobilität“. (jazz)

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