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Kanada dank furioser Schlussphase im WM-Halbfinale

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Kanadas Noah Gregor im Duell mit Schweden-Torhüter Linus Ullmark.
© JONATHAN NACKSTRAND

Tampere – Titelverteidiger Kanada hat bei der Eishockey-WM gegen Schweden nach 0:3-Rückstand noch das Halbfinale erreicht. Die Nordamerikaner glichen erst mit zwei Toren in der vorletzten Minute in extremis aus und setzten sich schließlich 4:3 nach Verlängerung durch. Ihr Gegner in der Vorschlussrunde am Samstag ist Tschechien, das sich gegen Deutschland 4:1 behauptete. Gastgeber Finnland bezwang die Slowakei 4:2 und trifft nun auf das gegen die Schweiz 3:0 siegreiche US-Team.

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Den Overtime-Sieg der Kanadier fixierte Drake Batherson nach 43 Sekunden in Überzahl, nachdem Schweden eine Strafe kassiert hatte. Während die Skandinavier durch die Niederlage ein Jahr nach dem sensationellen Vorrunden-Scheitern in Riga erneut die WM-Medaillen verpassten, ist Kanada weiter auf Kurs Richtung Titel Nummer 28.

🏒 Eishockey-WM, Viertelfinale

  • Deutschland - Tschechien 1:4 (0:2,0:1,1:1)
  • Schweden - Kanada 3:4 n.V. (2:0,1:0,0:3 - 0:1)
  • Schweiz - USA 0:3 (0:2,0:0,0:1)
  • Finnland - Slowakei 4:2 (1:2,1:0,2:0)

Deutschlands durch eine starke Vorrunde geweckte Medaillenhoffnungen wurden von Tschechien jäh zunichtegemacht. Der in der Gruppenphase von Österreich bezwungene Ex-Weltmeister nützte drei Powerplays effizient aus, hatte bei mehreren Stangenschüssen der Deutschen aber auch das nötige Glück.

Finnland geriet gegen die Slowaken mit 0:2 in Rückstand, Marko Anttila sorgte mit einem Doppelpack (19./24.) aber für den Ausgleich. Noch lauter wurde es in der ausverkauften Arena von Tampere nach dem Führungstreffer von Sakari Manninen (45.). In der Schlusssekunde erhöhte Saku Mäenalanen per Empty-Net-Treffer noch auf 4:2, womit der Olympiasieger nur noch einem Sieg vom dritten WM-Finale in Serie entfernt ist.

Matchwinner für die USA war Ben Meyers mit zwei Treffern (12./PP, 55.), dazwischen traf Adam Gaudette (17.). Damit kommen bis auf Kanada alle Halbfinalisten aus der Vorrundengruppe B, der auch Österreich angehört hatte. (APA)


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