Entgeltliche Einschaltung

ÖBB verzeichnete starke Zunahme an Reservierungen

Vor allem am Sonntag wird eine starke Rückreisewelle erwartet, weshalb die ÖBB eine Sitzplatzreservierung empfiehlt. Manche Züge waren in dieser Woche ausreserviert. Das Personal wurde aufgestockt.

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(Symbolbild)
© haraldeisenberger

Wien – Die ÖBB haben für das Reisewochende eine starke Zunahme an Reservierungen verzeichnet. Einzelne Züge für Mittwoch oder Donnerstag seien komplett ausreserviert gewesen. Für den Sonntag erwarten die Bundesbahnen eine starke Rückreisewelle, weshalb die ÖBB auch für Sonntag empfehlen zu reservieren und gegebenenfalls bereits am Nachmittag und nicht erst Abend zu fahren, wie Pressesprecher Bernhard Rieder am Freitag auf APA-Anfrage sagte.

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Insgesamt fünf Zügen seien am Mittwoch und Donnerstag überfüllt gewesen, weshalb Passagiere ersucht worden seien, den Zug zu verlassen. Dies sei freiwillig geschehen und habe Fahrgäste in Railjets in Wien betroffen, die nach Wiener Neustadt oder St. Pölten wollten. Die Betroffenen - laut Rieder maximal einige hundert - hätten nachfolgende Züge und Regionalzüge genommen.

Auch in Salzburg mussten einige Besucher des Rammstein-Konzerts in Klagenfurt auf den nächsten Zug warten, weil der Andrang zu groß war. Weder in Wien noch Salzburg habe es Zugräumungen oder Polizeieinsätze gegeben. Die ÖBB seien mit mehr Servicepersonal auf den Bahnhöfen unterwegs gewesen.

Zuletzt gab es mehrere Medienberichte über überfüllte Züge der ÖBB, die geräumt werden mussten. Die Bahn verzeichnet derzeit einen großen Ansturm. Klimaticket, hohe Spritpreise und die Reiselust nach Abflauen der Corona-Pandemie sorgen für stark ausgelastete Züge.

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Ein Fernverkehrszug des Typs Railjet hat laut ÖBB 410 Sitzplätze. Werden zwei Railjets zusammengehängt, verdoppelt sich die Kapazität. Zusätzlich zu den Sitzplätzen sind die Züge auch für Stehplätze zugelassen. Wie Rieder betonte, würden Fahrgäste auch stehend oder am Gang sitzend mitgenommen, "solange die Sicherheit für alle gewährleistet ist". Wichtig sei, dass der Zugbegleiter zu allen sicherheitsrelevanten Bereichen kommt. (APA)


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