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Bei Porsche haben zwei was zu feiern

Vor genau 20 Jahren begann für Porsche zeitgleich die Erfolgsgeschichte des Cayenne und des Standorts Leipzig. Nun steht die Elektrifizierung neuer Modelle an.

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Auch Rallye-Legende Walter Röhrl feiert das Jubiläum des Porsche Cayenne und des Werks in Leipzig.
© Armin Hoyer

Leipzig – Im Jahr 2002 rollte mit dem SUV Cayenne der erste viertürige Porsche in dem damals neu in Betrieb genommenen Werk im sächsischen Leipzig vom Band. Die Geschichte der Viersitzer reicht bei Porsche jedoch wesentlich weiter zurück. Bereits Anfang der 50er-Jahre entwickelte Ferry Porsche eine Reiselimousine, abgeleitet vom 356, die aber nie in Serie ging.

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Weitere Prototypen ereilte in den darauffolgenden Jahrzehnten das gleiche Schicksal. Bis der Cayenne seinen Siegeszug antrat und mittlerweile mehr als eine Million Mal gebaut wurde. „Der Startschuss für den Porsche Cayenne war bereits in den 90er-Jahren, als klar wurde, dass ausschließlich mit zweitürigen Sportwägen ein nachhaltiges Wachstum für Porsche schwierig werden würde“, erklärt Stefan Fegg, Leiter der Modellreihe Cayenne, zu den Anfängen des SUV und ergänzt: „Dies bestätigen auch heute die Verkaufszahlen. Das Sportwagensegment läuft gut, stagniert jedoch oder erzielt nur ein geringes Wachstum. Unsere SUV liegen dagegen weiterhin voll im Trend und erzielen kontinuierliche Zuwachsraten.“

Schon bald setzte man beim Cayenne auf Hybridisierung und war damit Vorreiter. Nach einem seriennahen Prototyp im Jahr 2007 kam mit dem S Hybrid 2010 das erste Serienmodell auf den Markt, gefolgt vom ersten Plug-in-Hybrid im Jahr 2014. Diese Technologie wird bei Porsche nicht nur zur Treibstoffeinsparung, sondern auch zur Performance-Steigerung eingesetzt. Der aktuell leistungsstärkste Cayenne ist der Turbo S E-Hybrid mit 680 PS Systemleistung und bis zu 44 Kilometern rein elektrischer Reichweite. Österreich liegt beim Cayenne mit einem Hybridanteil von 96 Prozent im weltweiten Spitzenfeld.

Der Porsche-Standort Leipzig feiert ebenfalls sein 20-Jahr-Jubiläum. Das Werk, das im Jahr 2002 auf der grünen Wiese entstand, erstreckt sich heute über ein 430 Hektar großes Areal und beschäftigt rund 4500 Mitarbeiter. 200 Fahrzeuge der Baureihen Panamera und Macan rollen täglich vom Band. Davon gehen ein Drittel nach China, ein Viertel in die USA und zehn Prozent verbleiben in Deutschland. Die Produktion des Cayenne wurde 2017 nach Bratislava verlegt, wo der Volkswagen-Konzern damit die Produktion seiner großen SUV zusammenführte. „Die großen logistischen Vorteile, eine hervorragende Infrastruktur und die Verfügbarkeit hochqualifizierter Arbeitskräfte hat damals den Ausschlag für die Wahl des Standorts Leipzig gegeben“, meint Gerd Rupp, der Vorsitzende der Geschäftsführung des Werks, zur Erfolgsgeschichte. Seit 2002 wurden bereits über 1,8 Millionen Fahrzeuge produziert. Durch die fünfte Erweiterung des Standorts wurde zuletzt mit einer Investition von 600 Millionen Euro die Voraussetzung für den Produktionsstart des ersten vollelektrischen SUV der Marke geschaffen. Der Macan Elektro wird auf der gemeinsam mit Audi entwickelten und vor allem auf Performance ausgerichteten Plattform PPE (Premium Plattform Electric) aufbauen, die über eine 800-Volt-Technologie verfügt. Die Markteinführung des ersten rein elektrisch angetriebenen Porsche-SUV ist für 2023 geplant.

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