Betrunkener Lkw-Fahrer sorgte mit Unfall für Sperre der Brennerautobahn
Nach einem Lkw-Unfall war die Brennerautobahn in Richtung Italien am Montag für etwa 1,5 Stunden gesperrt. Laut Polizei hatte ein 55-jähriger Lastwagenfahrer in betrunkenem Zustand die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und die Mittelleitschiene durchbrochen.
Innsbruck – Ein Lkw-Unfall kurz vor der Staatsgrenze zu Österreich hat am Montagnachmittag für eine Totalsperre der Brennerautobahn (A13) in Richtung Süden gesorgt. Wie die Polizei am Abend in einer Aussendung berichtete, wurde der Unfall von einem alkoholisierten Lastwagenfahrer verursacht.
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Der 55-jährige Ukrainer war in Fahrtrichtung Norden bzw. Österreich unterwegs und verlor gegen 14 Uhr kurz vor dem Grenzübergang bei der Überleitung auf die Richtungsfahrbahn Innsbruck die Kontrolle über sein Schwerfahrzeug samt Sattelanhänger. Der Lkw prallte gegen die Mittelleitschiene, fuhr etwa 40 Meter weiter und prallte erneut gegen den Fahrbahnteiler – dieses Mal war die Wucht des Aufpralls so groß, dass der Laster die Leitschiene durchbrach und bis auf die Gegenfahrbahn der Autobahn fuhr.
Lenker unverletzt, Bergung kompliziert
Der Lenker blieb bliebt trotz des massiven Aufpralls unverletzt. Sein Zugfahrzeug, der Sattelanhänger sowie die Leitschiene wurden massiv beschädigt.
Da der Laster quer über die gesamte Fahrbahnbreite stand und sich die Bergung kompliziert gestaltete, musste die A13 in Fahrtrichtung Süden komplett gesperrt werden. In Richtung Norden war nur ein Fahrstreifen frei. Binnen kürzester Zeit baute sich ein Rückstau von etwa 20 Kilometern auf, berichtete die Asfinag. Laut Polizei wurde der Pkw-Verkehr an der Anschlussstelle Brenner Nord zwischenzeitlich auf die Bundesstraße abgeleitet.
Nach Bergung des Lastwagens und Reinigung der Fahrbahn konnte die Brennerautobahn in Fahrtrichtung Italien gegen 15.30 Uhr wieder freigegeben werden. (TT.com)