Den Neophyten im Zillertal geht es wieder an den Kragen
Ried i. Z. – Im Zillertal geht es ab sofort wieder „zugereistem Unkraut“ an den Kragen, also nicht heimischen Gewächsen, die heimische Arten verstärkt verdrängen. Seitens des Zillertaler Planungsverbandes werden Grundstückseigentümer ersucht, ihre eigenen Flächen zu behandeln. Personen ohne Grundstücksbesitz können sich als freiwillige Helfer zum Reinigen von Allgemeinflächen bei ihrer Wohnsitzgemeinde melden.
Zu den Neophyten, die im Rahmen der Sammelaktion entfernt werden sollen, gehören u. a.: Drüsiges/Indisches Springkraut, Japan-, Sachalin-, Bastard-Staudenknöterich, Kanadische und Späte Goldrute. Pflanzenporträts bzw. -beschreibungen sind im Internet unter www.planungsverband-zillertal.at/neophyten-aktion abrufbar. Entsorgt werden können die Neophyten aus der Region Aschau bis Strass vom 20. bis 25. Juni bei der Bioenergie Schlitters und aus der Region Zell bis Finkenberg beim Gemeinde-Recyclinghof Mayr-hofen-Brandberg. Für Tux und Finkenberg ist das AWZ Tux vom 27. Juni oder 2. Juli bei der Entsorgung behilflich. Bei der Entfernung des Unkrauts gilt es einiges zu beachten, damit das Ganze dauerhaft von Erfolg gekrönt ist. Auch dazu gibt es Infos auf der Homepage des Planungsverbandes. (TT)