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Tiroler Sattler bei der ÖBB: Charly ist einer der letzten seiner Zunft

Karl Raffl an seinem Arbeitsplatz – vor einer Nähmaschine.
© Parth

Karl „Charly“ Raffl kämpft mit Schere, Faden und Nähmaschine gegen den Verschleiß von Sitzen. Als letzter Sattler bei ÖBB-Postbus hilft er nicht nur Kosten, sondern auch CO2 einzusparen.

Von Thomas Parth

Karl Raffl aus Haiming ist der letzte Sattler bei ÖBB-Postbus zwischen Zell am See und Bregenz. Seit 33 Jahren setzt der 61-Jährige die Sitzgelegenheiten von Bussen zwischen Salzburg, Tirol und Vorarlberg wieder instand. Raffl lernte Tapezierer und Raumausstatter, hängte dann noch ein Jahr Ausbildung zum Auto-Sattler dran. Die Routine erleichtere die Arbeit, die ansonsten mit wenig Kraftaufwand zu bewältigen sei.

„Dafür braucht es aber die nötige Einarbeitungszeit, bis man die Tricks kennt. Hat man einmal die Muster und Schablonen erstellt, geht die Arbeit rasch von der Hand“, erzählt Raffl.

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