Beachvolleyball

Egal, wer auf der anderen Seite steht: 4 Fragen an Beachvolleyballer Ermacora

Martin Ermacora – Beachvolleyballer, WM-Endphase.
© gepa

Der Einzug in die K.-o.-Phase der Beachvolleyball-WM in Rom war das erste Ziel, heute (13 Uhr) wartet das nächste: Martin Ermacora/Moritz Pristauz spielen gegen Schalk/Brunner (USA).

1. Gratulation zur überstandenen Gruppenphase, Sie kamen als Sieger des schweren Pools G weiter. Ihre erste Bilanz?

Danke, das war unser Minimalziel. Wir starteten stark gegen die Routiniers Herrera/Gavira, gegen die Chinesen haben wir etwas gezittert und im letzten Spiel dann Chancen liegen lassen. Leicht ist es nie, vor allem wenn man sieht, dass die Polen Bryl/Losiak ausgeschieden sind. Sie hätte ich schon im Halbfinale gesehen. Aber das ist jetzt alles bereits Geschichte.

2. Ihre heutigen Gegner heißen Schalk/Brunner (USA). Wie sind sie einzuschätzen?

Wir haben noch nie gegen sie gespielt. Ich würde sagen: ausgeglichen. Unsere Kollegen Seidl/Waller haben zuletzt in Ostrava gegen sie gewonnen. Das heißt, unser Coach (Martin Olenjak, Anm.) hat sicher eine gute Taktik.

3. Hätten Sie sich ein anderes Team gewünscht?

Es ist ohnehin egal, wer auf der anderen Seite steht. Will man weiterkommen, muss man jeden schlagen. Wir sind gut in Rom angekommen und haben hier auch bereits gezeigt, dass wir gut drauf sind. Die Voraussetzungen sind also bestens.

4. Jeden Tag nur ein Spiel – dieses Format gibt es nur bei Großereignissen, wie etwa auch dann bei Olympia Paris 2024. Wie passt Ihnen das?

Stimmt (Anm. lächelt). Volle Konzentration auf nur ein Spiel, das ist speziell. Ich mag das sehr, es macht Lust auf mehr.

Das Interview führte Sabine Hochschwarzer-Dampf